CDU in Meschede wählt Bürgermeisterkandidaten

Die Parteikollegen wählten Christoph Weber zu ihrem Kandidaten. Seine Familie unterstützt ihn tatkräftig im Wahlkampf.
Die Parteikollegen wählten Christoph Weber zu ihrem Kandidaten. Seine Familie unterstützt ihn tatkräftig im Wahlkampf.
Foto: Ute Tolksdorf
Christoph Weber ist beim CDU-Stadtparteitag in Wehrstapel zum Bürgermeisterkandidaten für Meschede gewählt worden. Jetzt beginnt der Wahlkampf.

Wehrstapel..  Die CDU Meschede hat gestern Abend offiziell ihren Bürgermeisterkandidaten gewählt. Christoph Weber erhielt beim CDU-Stadtparteitag in der Schützenhalle in Wehrstapel 97 von 104 Stimmen. Es gab sechs Gegenstimmen und eine Enthaltung. Er tritt damit am Sonntag, 13. September, gegen den SPD-Kandidaten Jürgen Lipke an. „Lasst uns ab morgen um jede Stimme kämpfen“, schwor Stadtverbandsvorsitzender Andreas Wrede die Parteimitglieder ein. Es gehe darum, „im ersten Wahlgang die 50 Prozent plus x einzufahren“, damit Meschede klare und verlässliche politische Verhältnisse behalte.

„Gemeinsam Zukunft gestalten“

Christoph Weber, der mit seiner Frau Imke Vollmer und den Töchtern Nane und Jette zur Wahl erschienen war, dankte für das Vertrauen, das ihm die Parteimitglieder entgegengebracht hatten. „Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam Zukunft zu gestalten!“

Der Stadtparteitag war nicht einfach nur eine Kandidatenkür. Er wurde aufgelockert durch einen Auftritt der Band „Twersbraken“. Christoph Weber hatte seine politischen Ziele schon in den vergangenen Wochen in den Ortsvereinen erläutert.

Gestern Abend nun waren es langjährige Wegbegleiter, die den 49-Jährigen in drei Kurzinterviews vorstellten, die Trauzeugin Maria Salingré, der Sportfreund Christoph Schmidt und der Arbeitskollege Stefan Hinz beleuchteten unterschiedliche Facetten des Mannes, der in Zukunft als Bürgermeister ein Mann der CDU und der erste Bürger Meschedes werden möchte.

Er selbst empfahl sich in seiner Rede als Mann, der viel Wert auf Ehrlichkeit im Umgang legt. „Ich versprechen nichts, was am Ende nicht zu halten ist.“ Er erläuterte seine Ideen zur Schul-, Kultur und Wirtschaftspolitik, die nach seinen Angaben im Großen und Ganzen an die 16-jährige Amtszeit seines Vorgängers Uli Hess anknüpfen sollen.

„Ziel muss es sein, nachfolgenden Generationen solide Stadtfinanzen, gleichzeitig aber auch eine funktionierende Infrastruktur und eine attraktive Stadt sowie lebendige Dörfer zu hinterlassen“, sagte Weber.

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