Bus durchbricht Brückengeländer in der Ortsdurchfahrt

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Was wir bereits wissen
Ein Linienbus hat in der Ortsdurchfahrt von Niedersalwey ein Brückengeländer durchbrochen. Der Bus kam erst über einem Bachlauf halb in der Luft schwebend wieder zum Stehen. Der Unfall endete glimpflich - es blieb beim Sachschaden.

Niedersalwey..  Gegen 17.30 Uhr, so die Polizei, sei es am Freitagabend zu dem Unfall gekommen. Der Linienbus habe die Ortsdurchfahrt in Richtung Eslohe befahren. Zur selben Zeit wollte ein weiterer Pkw-Fahrer von links kommend auf die Straße einbiegen. Nach Auskunft der Polizeibeamten ist die Kreuzung in diesem Bereich nur sehr schlecht einsehbar. Der Autofahrer fuhr schließlich in die Kreuzung ein und bemerkte erst dann, dass sich auch ein Linienbus näherte. Der Busfahrer, der noch einen zehnjährigen Jungen an Bord hatte, erkannte die Situation und versuchte, auszuweichen. Der Autofahrer bekam Angst und fuhr mit hohem Tempo in die gegenüberliegende Einfahrt eines Gasthofes, um eine Kollision zu verhindern. Schließlich riss der Busfahrer das Lenkrad seines Gefährts nach rechts und geriet dann im Kreuzungsbereich auf die Brücke. Dort durchbrach er ein Geländer und knickte zwei Bäume ab, die am Bachlauf standen. Der Bus kam mit der Vorderachse in der Luft auf den Wurzeln eines Baumes zum Stehen. Der vordere Teil des Busses hing in der Luft über dem Bach.

Der Löschzug Eslohe wurde alarmiert, um den Bus mit dem Rüstwagen gegen ein weiteres Abrutschen zu sichern. Dazu verwendeten die Kameraden ein starkes Stahlseil, das sie am Bus und am Rüstwagen befestigten. Währenddessen wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle in der Ortsmitte vorbeigeleitet.

Einsatzende erst um 0.30 Uhr

Spät am Abend trafen schließlich zwei Bergungsunternehmen ein, die den Bus zurück auf die Straße hoben und schließlich abschleppten. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Glück im Unglück: Es kam zu keiner Berührung mit dem Pkw und bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr war mit zwölf Kräften vor Ort. Die Einsatzleitung hatte Hauptbrandmeister Thomas Molitor. Beendet war der Einsatz um 0.30 Uhr.