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Fracking

Bürgerinitiative sammelt 10.460 Unterschriften gegen Fracking

18.09.2012 | 12:55 Uhr
Bürgerinitiative sammelt 10.460 Unterschriften gegen Fracking
Birgit Hesse hat die Unterschriften an Johannes Remmel übergeben.Foto: Privat

Meschede/Düsseldorf.   Die Bürgerinitiative gegen Gasbohrungen im HSK (BIGG) hat im Düsseldorfer Landtag ihre Petition gegen Fracking an Umweltminister Johannes Remmel zur Weitergabe an den Petitionsausschuss übergeben.

Die Bürgerinitiative gegen Gasbohrungen im HSK (BIGG) hat einen, wie sie selbst schreibt, „ersten wichtigen Schritt“ geschafft. Gaby und Herbert Hesse sowie Lydia Wilmers und Mechthild Thoridt haben im Düsseldorfer Landtag ihre Petition gegen Fracking an Umweltminister Johannes Remmel zur Weitergabe an den Petitionsausschuss übergeben. Die Mescheder erfuhren, dass der Abgeordnete Herbert Goldmann von den Grünen, Mitglied im Petitionsausschuss, für ihre Petition der „Berichterstatter“ sein wird. Herbert Hesse: „Johannes Remmel übernahm dann die Petition, wobei er an den Kopien der 10 460 Unterschriften schon ganz schön zu schleppen hatte.“

In der Petition heißt es unter anderem: „Wir, die Bürger und Bürgerinnen des Hochsauerlandkreises, lehnen mit großer Zahl „hydraulic fracturing“ (Fracking) als eine Methode der Gasgewinnung entschieden ab. Sämtliche kommunale Parlamente, (Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte) haben sich in entsprechenden Resolutionen eindeutig gegen Fracking ausgesprochen.“ Im weiteren Verlauf des Textes verweisen sie auf die Gründe, die ihrer Meinung nach gegen das Fracking sprechen. Sie fürchten gravierende negative Auswirkungen für Natur, Umwelt und die Menschen, da zum Teil hoch toxische Chemikalien in die Erde gepumpt würden, um das Gas aus dem Gestein zu lösen. Weiter sehen sie Gefahren für das Trinkwasser und den Tourismus im Sauerland.



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