Börse zur Gesundheit und Pflege

Meschede. Die alternde Gesellschaft? Inzwischen Realität – und schon lange kein Schlagwort mehr. Angesichts des dadurch im Land ständig wachsenden Pflegebedarfs gilt es jetzt umso dringender qualifizierte Fachkräfte zu finden. Junge Menschen auf attraktive Ausbildungs- und Tätigkeitsprofile in dem Bereich hinzuweisen, soll deshalb Ziel jener Gesundheits- und Pflegebörse sein, die am Mittwoch, 11. Februar, ab 9 Uhr in den Räumlichkeiten des Mescheder Berufskollegs (Dünnefeldweg 5) stattfindet. Schirmherr ist NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider.

An der von mehreren Fachinstitutionen organisierten Veranstaltung – darunter die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland, die Bundesagentur für Arbeit Meschede-Soest, die beiden Kreise Soest und Hochsauerland sowie das Jobcenter AHA Kreis Soest und die kommunalen Jobcenter im HSK – nimmt auch die Verbundkrankenpflegeschule des St.-Walburga-Krankenhauses teil.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Mitglieder des Lehrerkollegiumswerden gemeinsam mit den im Klinikalltag eingesetzten Praxisanleitern über Einzelheiten der Jahr für Jahr neu beginnenden Unterrichtskurse informieren.

Darüber hinaus können sich Besucher an diesem Stand ein ganz besonderes Konzept vorstellen lassen, das im gesamten Hochsauerland einzigartig ist: die Krankenpflegeausbildung in Teilzeitform. Sie richtet sich vor allem an Mütter und Väter, Alleinerziehende, Wiedereinsteiger oder Personen, die trotz Vorkenntnissen keinen qualifizierten Abschluss erlangen konnten.

Wesentliches Merkmal des am 1. Oktober startenden Angebots: Es gestattet eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Ambitionen und familiären Verpflichtungen.