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Birkenallee nach und nach erneuern

18.09.2012 | 18:11 Uhr

Meschede. Die Stadt Meschede möchte gemeinsam mit der Unteren Landschaftsbehörde des Hochsauerlandkreises Schritt für Schritt die Birkenallee am Berghauser Weg erneuern. Das schlägt die Stadtverwaltung dem Stadtrat vor.

Hintergrund: Der charakteristische Birkenbestand zwischen Klausenkapelle und Schloss Laer hat ein Alter erreicht, in dem er immer anfälliger für Pilze und andere Schäden wird. „Und das bedeutet, dass mehr und mehr Bäume nicht mehr standsicher sind“, so Marc Böhm, Leiter des Integrierten Bau- und Betriebshofes.

Immer wieder sind deshalb in den vergangenen Jahren einzelne Bäume der Birkenallee bereits gefällt worden. Marc Böhm: „Die Verkehrssicherheit muss an dieser Stelle absoluten Vorrang haben.“ Zum Teil sind diese Birken dann durch Neuanpflanzungen ersetzt worden. Allerdings: Der typische „Allee-Charakter“, der die Landschaft zwischen Klausenkapelle und Schloss Laer so prägt, ist bereits beeinträchtigt. Die Stadt Meschede hat deshalb den Baumbestand von zertifizierten Kontrolleuren „unter die Lupe“ nehmen lassen. Ergebnis: Mittelfristig müssen weitere Birken entfernt werden - der „Allee-Charakter“ würde dann vollständig verloren gehen.

Ziel ist jetzt, den 540 Meter langen Abschnitt der Birkenallee, auf dem es noch einen Altbestand gibt, behutsam und „Schritt für Schritt“ zu erneuern. Die Stadt Meschede schlägt deshalb vor, gemeinsam mit dem Hochsauerlandkreis in einem ersten Schritt die Bäume im östlichen Bereich auf einer Länge von rund 150 Metern zu entfernen. Gleichzeitig sollen an dieser Stelle jüngere Birken gepflanzt werden. Stimmt der Stadtrat zu und fließen auch die notwendigen Mittel, könnten die Arbeiten bereits im Spätherbst umgesetzt werden. In den folgenden Jahren könnten weitere Abschnitte folgen - „Ziel wäre es, mittelfristig wieder einen durchgehenden Alleecharakter zu erreichen“, so Marc Böhm.

Der Vorteil: Bereits in den vergangenen Jahren hat die Untere Landschaftsbehörde an dieser Stelle Neuanpflanzungen an zwei Privatwegen fachlich begleitet. „Wenn nun auch der Baumbestand auf diesem Mittelabschnitt erneuert wird, erhält man in den kommenden Jahren wieder eine durchgehende Alllee“, erläutert der IBB-Leiter. Sie würde sich von der Klausenkapelle bis zum Schloss Laer erstrecken - und könnte in kommenden Jahrzehnten wieder das Bild prägen.



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