Besonderes Jahr für den SGV Meschede

Meschede..  Ganz im Zeichen des 125-jährigen Bestehens hat jetzt die Jahreshauptversammlung der SGV - Abteilung Meschede stattgefunden. Nach der Begrüßung und Ehrung der Jubilare für 10, 25, 40 und 60-jährige Mitgliedschaft, stellte der Vorsitzende, Heinz Störmann, die Geschichte des SGV Meschede in den wichtigsten Etappen dar.

Mitgliederzahl schnell gestiegen

Es war der 30. August des Jahres 1890, als sich rund 15 Mescheder Bürger im damaligen Gasthof Schaeffer versammelten und die Sektion Meschede des „Sauerland-Vereins“ gründeten. Forstrat Ehmsen aus Arnberg hatte hierzu aufgerufen. Nachdem sich im Jahre darauf 44 solcher Sektionen zum „Sauerländischen Gebirgsverein“ zusammengeschlossen hatten, wurde aus der Sektion die Abteilung Meschede des SGV.

In Meschede wuchs die Mitgliederzahl schon bald auf 150, weil die Bedeutung des Vereins für den Fremdenverkehr erkannt wurde. Im Jahre 1899 fand in Meschede das erste große Gebirgsfest statt. Der Fremdenverkehr (Sommerfrische) erfuhr hierdurch unter anderem eine positive Entwicklung. Im Rahmen des Gebirgsfestes wurde auch der Hermannsturm in der Nähe des Stimm-Stamms eingeweiht. Er war von den Abteilungen Meschede, Eversberg und Warstein gemeinsam errichtet worden. Es entstanden überall weitere Aussichtstürme, so auch in Meschede auf der „Hardt“ und auf dem „Vogelsang“. Später beteiligte sich der SGV praktisch und finanziell, an den Ausgrabungen am Plackweg, um Spuren der Hermannsschlacht zu finden. Man kümmerte sich auch um die Hünenburg.

Bau der Waldhalle

Ein Höhepunkt war sicherlich der Bau der Waldhalle in der Deitmecke. Gefeiert wurde dort schon seit 1899. Im Jahr 1926 wurde dann der Rastplatz zu einer Kaffeewirtschaft ausgebaut. Schon ein Jahr später brannte diese ab. Ein fester Bau wurde erst 1930 errichtet. Bereits 1932 ging die Verwaltung der Waldhalle an die Stadt über, weil sich die Abteilung mit dem Projekt überfordert sah.

Kindergruppe gegründet

In den Jahren 1932 und 1959 folgten weitere Gebirgsfeste in Meschede und fanden jeweils große Resonanz. Eine Volkstanz-, Laienspiel- und Musikgruppe entstand in den 50er-, sowie eine Kindergruppe in den 90er-Jahren.