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Benediktiner eröffnen "Filiale" auf Kuba

27.02.2009 | 19:16 Uhr

Meschede. "Ich freue mich darauf, etwas Neues aufzubauen und zu gestalten", strahlt Bruder Robert Sandrock von der Abtei Königsmünster in Meschede. Der 44-Jährige fliegt am 19. ...

Bruder Robert Sandrock fliegt nach Kuba. (Foto:wmk)

... März auf unbeschränkte Zeit nach Kuba, um dort die Neugründung eines Benediktinerklosters voranzutreiben.

Zusammen mit fünf weiteren Brüdern der Kongregation von St. Ottilien wird Sandrock ein ehemaliges Karmeliten-Kloster in der Hauptstadt Havanna beziehen und von dort aus agieren: "Das wichtigste wird zunächst sein, Kontakte zu knüpfen. Die Kirche dort wird wohl der erste Ansprechpartner sein", erzählt Sandrock. Das Benediktinerkloster wird dann in Jaruco, einer Stadt westlich von Havanna, entstehen. "Einen großen Teil der Arbeit machen wir kostenlos. Aber auf Spenden werden wir auf jeden Fall angewiesen sein", betont der Bruder: "Unser Plan ist es jedoch, dass wir unseren alltäglichen Lebensunterhalt aus der Landwirtschaft erwirtschaften", fügt er hinzu. Denn zu dem Karmeliten-Kloster gehört auch ein kleines Grundstück, das die Ordensbrüder nutzen können.

Eine weitere Aufgabe der Missionare wird die Arbeit mit der Jugend vor Ort sein. Ziel sei es, Erziehung, Bildung und Schule zu stärken. Auch die Betreuung von Kranken spiele eine wichtige Rolle. Wie lange Sandrock auf Kuba bleiben wird, steht aber noch in den Sternen: "God knows" (etwa: Nur Gott weiß es), lächelt er: "Aber die Früchte der Arbeit will ich ja auch sehen", meint er und spielt darauf an, dass seine Missionarsarbeit für mehrere Jahre geplant sei.

Erstmal muss Robert Sandrock nun Spanisch lernen: "140 spanische Wörter stehen auf meiner Vokabelliste, aber die Sprache lernt man ja am besten vor Ort", blickt der Mönch lächelnd in die nahe Zukunft.

Von Wilma Kost



Kommentare
28.02.2009
12:38
Benediktiner eröffnen Filiale auf Kuba
von WRLeser | #1

Das ist der letzte Artikel, den die Mescheder Lokalredation der WR online gestellt hat. Ab Montag bekommen die Abonnenten der WR in Meschede, Bestwig und Schmallenberg nur noch den Lokalteil der Westfalenpost zu lesen.

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