Bekannt aus Fernsehen und Internet

A lte Witze und Springmaus 2.0. Wer die Springmaus kennt und sich viel auf Facebook und anderen Internetplattformen herumtreibt, dem kommt das Programm von Luke Mockridge verdächtig bekannt vor. So erging es jedenfalls mir, als ich den Comedian jetzt in der ausverkauften Stadthalle Meschede gesehen habe. Kein Wunder, ist Luke Mockridge doch der Sohn des Springmaus-Gründers Bill Mockridge.

Das Programm „I’m Lucky, I’m Luke“ stammt aus 2012 und wirkt wirklich etwas ausgelutscht. Der 25- Jährige ist vielen auch aus dem Fernsehen bekannt – ob durch seine eigene Sendung oder durch die Shows von Stefan Raab.

Diese Sendungen sind zwar lustig, doch die Liveshow überzeugt mich nicht. Fast jeder Witz ist einer der typischen „Facebook-Sprüche“. Der aktuelle und improvisierte Anteil war stellenweise sehr holprig und schon der Ruf, „Der Witz zündet nicht!“, aus dem Publikum brachte Mockridge zunächst aus dem Konzept. Lediglich die Sprüche über Meschede und die Kälte waren überraschend lustig.

Auf den ersten Blick schien es von Mockridge auch eine gute Idee zu sein, dass er sein Mescheder Publikum aufforderte, schon in der Pause auf seiner Facebook-Seite zu posten. Er wollte dann im Anschluss darauf eingehen. Allzu viele landeten aber nicht auf seinem Profil. Hat also auch nicht wirklich gezündet.

Zusammengefasst: Die Sendungen und andere Clips von Luke Mockridge sind durchaus zu empfehlen. Die Liveshow aber war meiner Meinung nach ihr Geld nicht wert.