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"Bei Unwetter bleiben wir zuhause"

20.06.2007 | 09:02 Uhr

Wehrstapel. (ede) Das Unwetter vom 10. Juni - vielen Wehrstapelern steckte es bei der jüngsten Bürgerversammlung zum Thema noch in den Knochen. Und das machten sie auch ganz deutlich. Zugleich signalisierte die Stadtverwaltung, sich um die aktuellen Probl

Paul Susewind vom städtischen Fachbereich Tiefbau und Verwaltung brachte dazu Ortstermine ins Gespräch - auch in jenen Bereichen, die nach dem vorletzten Unwetter am 17. September 2006 noch nicht Gegenstand laufender Untersuchungen geworden seien - zum Beispiel der Birmecker Weg und der Schützenplatz. Um die Ergebnisse der noch laufenden Untersuchungen seitens der Stadt und der angedachten Ortstermine soll es dann in einer weiteren Bürgerversammlung gehen.

"Wenn es eine Unwetterwarnung gibt, gehen wir nicht mehr aus dem Haus." Das erklärten mehrere Einwohner auf der Versammlung, die mit rund 60 Teilnehmern gut besucht war.

Große Probleme sieht Fritz Kramer (SPD) am Baugebiet "Vor dem Holzborn".

Ortsdurchfahrt:

Sorge um vernünftige Fahrbahn-Breiten

Hier waren Maisfelder oberhalb der Häuser teilweise ins Rutschen gekommen - und zwar derart, dass am Ende der Schlamm in den Kellern stand.

Gerade dieses Baugebiet sei "noch nicht ordentlich" an die Kanalisation angeschlossen, so Kramer. Die Stadt wolle sich darüber aber so bald wie möglich mit dem privaten Erschließungsträger unterhalten.

Kramer hofft, dass die Stadt an neuralgischen Stellen wie dem Berkeybach genug Geld investieren kann, um die Bedrohung durch Hochwasser zu entschärfen. Angesichts der aktuellen Haushaltslage sei das aber nicht unproblematisch.

Ebenfalls auf der Tagesordnung: die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt Wehrstapel im Verlauf der B 7. Experten des Landesbetriebs Straßen NRW stellten den Bürgern die Einzelheiten vor.

Ob die geplante verengte Fahrbahn denn auch genügend Platz für den Verkehr lasse, wenn am Fahrbahnrand Autos geparkt seien, wollten die Bürger wissen. Schließlich habe man beim Ausbau in Velmede gesehen, dass es da eng werden könne.

Man werde in Sachen Fahrbahn mit Standard-Breiten arbeiten, gaben die Experten zurück. Und die böten erfahrungsgemäß genug Platz - sowohl für den fließenden, als auch für den ruhenden Verkehr. Laufen soll der Ausbau der Ortsdurchfahrt in Abschnitten - und zwar ab Anfang August.

Mit der endgültigen Fertigstellung rechnen die Fachleute für Ende 2008.

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