Baustopp in der Velmeder Baumhofstraße

Seit Wochen hat sich auf der Baustelle in der Velmeder Baumhofstraße nichts getan. Gemeinde-Pressesprecher Jörg Fröhling versichert aber eine Fertigstellung der Sanierung zum geplanten Termin Ende Juli.
Seit Wochen hat sich auf der Baustelle in der Velmeder Baumhofstraße nichts getan. Gemeinde-Pressesprecher Jörg Fröhling versichert aber eine Fertigstellung der Sanierung zum geplanten Termin Ende Juli.
Foto: Frank Selter
Was wir bereits wissen
Die Insolvenz des Bauunternehmens Oberstadt aus Schmallenberg sorgt bei den Bewohnern der Velmeder Baumhofstraße für Verunsicherung. Seit Wochen tut sich auf der Baustelle vor ihrer Haustür nichts mehr.

Velmede..  Doch Jörg Fröhling, Pressesprecher der Gemeinde Bestwig kann beruhigen: „Am Montag, 18. April, wird die Komplettsanierung der Straße fortgesetzt“, verspricht er. Allerdings werde dann nicht mehr die Firma Oberstadt zuständig sein, sondern „eine erfahrene heimische Firma, die zuletzt als Subunternehmer für die Schmallenberger gearbeitet hat“. Nach Ostern, so sagt Fröhling, solle der Auftrag erteilt werden.

Keine höheren Kosten

Der derzeitige Baustopp habe zum einen tatsächlich - wie von den Anwohnern befürchtet - mit der Insolvenz zu tun. Zum anderen habe zeitweise aber auch witterungsbedingt eine Pause eingelegt werden müssen. Fröhling versichert außerdem: „Die Sanierung der Straße wird wie geplant Ende Juli beendet sein.“ Die Anwohner seien inzwischen auch schriftlich über den Stand der Dinge informiert worden.

Saniert wird die Baumhofstraße auf rund 400 Metern zwischen der Einmündung zur Feldstraße und dem Bereich Friedhofs-/Abt-Anno-Straße. Begonnen haben die Arbeiten im Sommer 2015. Finanziell sind auch die Anwohner mit im Boot: Weil es sich um eine Kompletterneuerung handelt, müssen sie nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) insgesamt 295 000 Euro an Beiträgen zahlen - entsprechend groß ist die Sorge, dass die Maßnahme durch die Insolvenz nun noch teurer wird.

Probleme bei Gewährleistung

Fröhling beruhigt: „Es kommen durch die Insolvenz definitiv keine höheren Kosten auf die Anlieger zu.“ Was aber nicht heißt, dass sich an den Kosten nicht doch noch etwas ändern könne. „Scharf abgerechnet werden können solche KAG-Maßnahmen immer erst nach ihrem Abschluss“, so der Gemeinde-Pressesprecher. Das sei aber grundsätzlich so und habe nichts mit dem Fall Oberstadt zu tun.

Durch die Insolvenz kann es für die Gemeinde allerdings problematisch werden, wenn sie Gewährleistungsansprüche geltend machen will - zumindest, wenn es um Arbeiten geht, die die Firma Oberstadt bislang bereits erledigt hat. „Wir haben das im Blick und suchen hier nach einer Lösung“, sagt Fröhling.