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Musikbildungszentrum

Bauantrag wird in Kürze eingereicht

25.10.2012 | 09:00 Uhr
Bauantrag wird in Kürze eingereicht
Die Visualisierung der Stoppacher Ingenieurgesellschaft zeigt, wie das Musikbildungszentrum in Bad Fredeburg einmal aussehen soll. Der Blick auf den Haupteingang.

Bad Fredeburg. Ein neues Gesicht hat im Technischen Ausschuss die aktuellen Pläne vom Musikbildungszentrum Südwestfalen vorgestellt. Nicht die Architekten des Arnsberger Büros, Marcus Hille oder Roland Heim, sondern Diplom-Ingenieur Andreas Stoppacher stand Rede und Antwort.

Die Stoppacher Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz in Hilchenbach ist von der Stadt zusätzlich für die Begleitung des Projekts beauftragt worden. Grund waren Unstimmigkeiten mit dem Architekten hinsichtlich Kosten, Zuverlässigkeit und Zeitschiene (wir berichteten).

Angebot eingereicht

Wie auch schon seit einigen Monaten bekannt, wird der Vertrag mit dem Architekturbüro mit Abschluss der Entwurfs- und Genehmigungsplanung beendet. „Der Bauantrag wird in Kürze eingereicht“, so Josef Schörmann, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung. Der Auftrag für die nächste Planungsphase – Ausschreibung und Planung der Vergaben – soll in der kommenden Ratssitzung erfolgen.

Der Blick auf den Hof.

Dafür hat auch die Stoppacher Ingenieurgesellschaft ein Angebot eingereicht, das kündigte Andreas Stoppacher im Technischen Ausschuss an. „Ich finde die Innen- und Außengestaltung sehr spannend“, sagt der Ingenieur. „Das wird ein Leuchtturmprojekt für Schmallenberg werden.“

Dass sein Unternehmen bereits Erfahrung darin hat, Projekte „in hohem Fahrwasser“ zu übernehmen, machte Andreas Stoppacher an einigen Beispielen deutlich. Ein Referenzprojekt ist zum Beispiel der Neubau von Europas größtem Stahl-Service-Center für ThyssenKrupp mit einer Bausumme von rund 30 Millionen Euro. Auch das Thema hochwertiges Bauen sei für die Stoppacher Ingenieurgesellschaft nicht neu. „Die Liebe zum Detail und der fachgerechte Umgang mit alter, erhaltenswerter Bausubstanz werden wichtig sein bei diesem Projekt“, erklärt Stoppacher.

Mit dem Einstieg seines Unternehmens in das Projekt Musikbildungszentrum habe die Entwurfsplanung bereits vorgelegen – „in Teilen mit gutem Ergebnis“, erklärt Andreas Stoppacher den Ablauf. Im Neubau habe man zusammen mit Hille und Heim nur noch den Feinschliff gemacht.

Mehr Funktionalität

Große Veränderungen hingegen habe es in dem Bereich Speisesaal, Küche, Anlieferung und Lager gegeben. „Der Bereich war noch nicht rund, er war durch das Treppenhaus getrennt“, erklärt Andreas Stoppacher. Um die funktionellen Zusammenhänge zu bündeln, fällt in dem aktuellen Entwurf das bisherige Treppenhaus weg. „Dadurch entfällt auch der Anbau im Hof – wir sparen Kosten, Raum und Risiko und gewinnen Funktionalität.“

Das neue Treppenhaus befindet sich jetzt laut Plan im Zwischentrakt – zwischen Neu- und Altbau. Dort war zuvor nur ein separates Fluchttreppenhaus geplant. An dieser Stelle soll außerdem der Aufzug ins Gebäude gerückt werden – „der zuerst geplante Aufzugschacht außen am Gebäude hätte die Ansicht verschandelt“, erklärt Stoppacher den Vorteil.

Mit der Aussicht auf eine weitere Begleitung des Projekts sprach der Ingenieur auch die eng gesteckten Ziele (Budget, Zeitschiene) an. Das sei realisierbar, wenn man mit dem Projekt in den Zyklus – Rohbau im Frühjahr, Innenausbau im Winter – hereinkomme. Mit Blick auf Technik, Lüftung oder die enorm hohen Wände meinte Andreas Stoppacher: „Das Projekt hat es in sich.“

Von Laura Mock


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