Bau des Feuerwehrhauses läuft wie geplant

Teile des Rohbaus stehen schon. Auf der Baustelle hier, von links, stellvertretender Bürgermeister Reinhard Mester, Fachbereichsleiter Georg Sommer, Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer, Klaus Rosenkranz
Teile des Rohbaus stehen schon. Auf der Baustelle hier, von links, stellvertretender Bürgermeister Reinhard Mester, Fachbereichsleiter Georg Sommer, Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer, Klaus Rosenkranz
Foto: Jürgen Kortmann
Alle Arbeiten beim Bau des neuen Feuerwehrhauses liegen im Zeitplan. Voraussichtlich im August wird das Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Eslohe stattfinden.

Eslohe..  Alle Arbeiten liegen im Zeitplan. Voraussichtlich im August wird das Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Eslohe stattfinden. 10 der insgesamt 20 Gewerke sind bereits vergeben worden. Sie machen etwa zwei Drittel der kalkulierten Bausumme von insgesamt 2,4 Millionen Euro aus.

„Die Kosten liegen im Rahmen“, sagt Reinhard Mester, Vorsitzender des Bau- und Vergabeausschusses, den der Gemeinderat eigens zur Abwicklung dieser Großbaustelle gebildet hatte. Alle Beschlüsse seien in dem Ausschuss bislang einstimmig getroffen worden. Die Feuerwehr ist mit im Ausschuss vertreten, um aus fachlicher Sicht Rat zu geben.

Innenausbau im Winter

In der kommenden Woche werden vier kleinere Gewerke ausgeschrieben und vergeben, nach den Sommerferien noch einmal fünf und die Außenanlagen im Winter. Bis zum Herbst sind die Arbeit dann soweit fortgeschritten, dass der Innenausbau während der Wintermonate erfolgen kann. Einzug soll im Mai/Juni 2016 sein.

Die Rohbauarbeiten sind im vollen Gang, die Außenmauern für den Sozialtrakt, in dem künftig unter anderem die Umkleiden liegen, stehen. Reinhard Mester bleibt dabei: „Der Standort am Kreisverkehr ist am geeignetsten.“ Bislang muss die Feuerwehr zum Einsatz quer durch Eslohe fahren, wobei der Großteil der freiwilligen Feuerwehrleute erst einmal aus den Gewerbegebieten in Bremke und von Ketten-Wulf anrücken muss. Sie haben es demnächst näher. Löschzugführer Kaspar Winkelmeyer rechnet mit zwei, drei Minuten, die eingespart werden können - das bedeutet wertvolle Zeit, die im Notfall gewonnen werden kann.

Von dem neuen, modernen Feuerwehrhaus erhofft sich der Löschzug auch einen Schub bei den Mitgliederzahlen. Einen kleinen Erfolg gibt es schon dabei: Zwei unmittelbare Nachbarn der Baustelle sind bereits beigetreten.

Gesamte Wehr profitiert

Profitieren von dem Gebäude wird nicht nur der Löschzug Eslohe, sondern die gesamte Wehr der Gemeinde – untergebracht ist hier auch der „Servicebereich“ für alle: Die Atemschutzwerkstatt, das Lager für Schläuche, Ölbindemittel und Schaum, dazu der Funkraum, der bei großen Unglücken genutzt wird.