Aus der Erfahrung gelernt

In Kirchrarbach hatte die Stadt abgewartet, bis sich plötzlich die Ereignisse überschlugen und die Eltern selbst die Initiative ergriffen. Für die kleine Grundschule kam das Ende dann plötzlich und unvorbereitet. Die Eltern waren verärgert. Sie fühlten sich nicht informiert.


Doch dann entschieden sie selbst, und sie entschieden zukunftsweisend. Denn dadurch, dass sie in der Mehrzahl ihre Kinder in Bödefeld anmeldeten, wurde dieser Standort langfristig gestärkt.


Jetzt geht es um Oberkirchen und Gleidorf. Da hat die Stadt frühzeitig die Initiative ergriffen und gemeinsam mit Schulamt und Schulleitungen ein Konzept entwickelt. Als dieses jetzt in der Schützenhalle in Gleidorf vorgestellt wurde, wird das nicht allen Eltern gefallen haben. Aber es war nachvollziehbar. Alle sind jetzt auf dem gleichen Informationsstand.


Und man nahm der Stadtverwaltung ab, dass sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine gute Lösung bemüht. Auch im Kleinen. So sollen unbürokratisch Busfahrkarten für Grafschafter Geschwisterkinder übernommen werden, falls diese schon 2015 in Oberkirchen eingeschult werden sollen.