Auch Schulleiterin für Umbenennung

Meschede..  Eine mögliche Umbenennung der katholischen St.-Walburga-Hauptschule in eine Gemeinschaftshauptschule wird von Schulleiterin Margot Freise unterstützt. Wie wir berichteten, haben Eltern den Antrag gestellt, den religiösen Zusatz zu entfernen. Darüber wird in der kommenden Woche abgestimmt.

Freise erklärte, schon vor zwei Jahren, als die Franz-Stahlmecke-Hauptschule in Meschede aufgegeben worden sei, sei von der Schulkonferenz der St.-Walburga-Hauptschule das Leitbild überarbeitet worden. Bis dahin habe es allein auf christlichen Wurzeln gefußt. Es habe aber die überwiegende Auffassung geherrscht, „dass wir so nicht alle Schülerinnen und Schüler willkommen heißen.“ Der Anteil christlicher Jugendlicher sei stetig gesunken, der der muslimischen hingegen gestiegen. „Wir haben uns für ein Leitbild des gleichberechtigten Miteinanders entschieden“, erläuterte Freise. „Wir haben eine multikulturelle Schülerschaft.“ Alle Kulturen sollten sich in der Hauptschule zu Hause fühlen. Insofern sei eine Umbenennung konsequent. Im Unterricht ändere sich dadurch nichts.