„Auch die Bürger sollen mitreden“

Das Aussehen der Stadthalle soll nach mehr als 60 Jahren moderner werden.
Das Aussehen der Stadthalle soll nach mehr als 60 Jahren moderner werden.
Foto: Privat
Was wir bereits wissen
Die Schmallenberger Stadthalle soll für mehrere Millionen Euro saniert werden. Im Gespräch mit dieser Zeitung erklärt Andreas Dicke, Technischer Beigeordneter der Stadt, wie weit die Planungen bisher sind und wie die Bürger ihre Ideen für die Halle mit einbringen können.

Schmallenberg..  Frage: In welchem Zustand ist die Halle momentan?

Andreas Dicke: Sie wurde im Jahr 1954 gebaut und zuletzt vor 22 Jahren saniert. Nach so langer Zeit sind wieder Arbeiten fällig. Rein technisch geht es um energetische Maßnahmen und Barrierefreiheit. Aber gleichzeitig soll die Halle in diesem Zuge auch optisch aufgewertet werden, zum Beispiel über neue Farben, Beleuchtung und so weiter.

Wie weit sind die Planungen schon?

Als nächstes steht eine Bestandsaufnahme durch einen Architekten an, danach entscheiden wir, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen. Aber auch die Bürger sollen mitreden.

Inwiefern?

Bei der nächsten Sitzung des Bezirksausschusses würden wir gerne Vorschläge, Ideen und Anregungen sammeln. Dazu sind alle Schmallenberger ausdrücklich eingeladen. Uns interessiert, wie sie ihre Stadthalle sehen und was sie in Zukunft gerne ändern würden.

Wie war die Halle im vergangenen Jahr ausgelastet?

2014 wurde sie an insgesamt 96 Veranstaltungstagen genutzt, hinzu kamen mindestens 14 Tage für Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten. Sowohl für öffentliche Feste, Konzerte und Märkte, als auch für private Feiern und natürlich für Sitzungen des Stadtrats und der Ausschüsse. Insgesamt werden sowohl der kleine als auch der große Saal regelmäßig genutzt.

Aus welchen Mitteln soll die Sanierung finanziert werden?

Im Finanzplan der Stadt sind bereits Planungskosten in Höhe von 30 000 Euro eingestellt und zusätzlich zwei Millionen Euro Baukosten für die Jahre 2017 und 2018. Außerdem haben wir einen Förderantrag bei der Bezirksregierung in Arnsberg gestellt.