Altes Fachwerkhaus in Meschede versteigert

An prominenter Stelle: Dieses Fachwerkhaus am Stiftsplatz ist jetzt am Amtsgericht versteigert worden.
An prominenter Stelle: Dieses Fachwerkhaus am Stiftsplatz ist jetzt am Amtsgericht versteigert worden.
Foto: WP
Der Zuschlag ist für 35 900 Euro erteilt worden: Eines der ältesten Häuser in Meschede ist bei einer Zwangsversteigerung für diesen geringen Preis verkauft worden.

Meschede..  Das Fachwerkhaus, das jetzt versteigert wurde und vermutlich um das Jahr 1860 gebaut worden ist, liegt prominent direkt am Stiftsplatz neben der alten Post und gegenüber der St.-Walburga-Kirche.

Zwei Männer aus dem Stadtgebiet und eine private Gesellschaft, ebenfalls aus Meschede, wollten das Haus haben.

Sie steigerten sich im Mescheder Amtsgericht vom Mindestgebot, das bei 25 150 Euro lag, bis zum endgültigen Gebot, das letztlich die Gesellschaft abgab. Wäre es bei den ersten niedrigen Geboten geblieben, dann hätte die Gläubigerin, eine Bausparkasse, ohnehin einen Zuschlag verweigert.

Stark sanierungsbedürftig

Der Marktwert für das Wohn- und Geschäftshaus mit 241 Quadratmeter an Nutz- und Freifläche war bei nur 50 300 Euro festgelegt worden: Das Haus ist stark sanierungsbedürftig, es steht seit dem Jahr 1998 unter Denkmalschutz.

Es war bereits der zweite Zwangsversteigerungstermin: Beim ersten Termin hatte die Bausparkasse noch die 50 000 Euro erzielen wollen – dabei waren aber nur 25 000 Euro von den beiden Männern geboten worden, die auch jetzt wieder unter den Kaufinteressenten waren, sowie 40 000 Euro von der Grundstücks-Verwertungsgesellschaft, eben dieser Bausparkasse.

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