Akademie schafft Denkanstöße

Bestwig..  Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Ergo- und Physiotherapie-Ausbildung in Bestwig gönnte die Bildungsakademie für Therapieberufe ihren 120 Schülern einen Workshop-Tag. Dazu luden die Dozenten Experten aus verschiedenen Bereichen ein, deren Referate und Themen über den Unterrichtsstoff hinausgehen. „Zum Beispiel eine Ergotherapeutin, die in Indien gearbeitet hat, um diese Aufgabe einmal im Kontext eines anderen Kulturkreises zu sehen. Oder eine Logopädin, deren Arbeit auch die Felder der Ergo- und Physiotherapie immer wieder berührt“, erläutert Akademieleiter Andreas Pfläging.

Bei den Auszubildenden kam diese Idee gut an. „Ich finde das sinnvoll. Man bekommt einmal ganz andere Denkanstöße. Das, was wir heute über Orthopädiemechanik – also die Entwicklung von Prothesen – gehört haben, war mir zum Beispiel völlig neu“, sagt der angehende Physiotherapeut Maurice Wiegelmann. Und Maike Buth, die in diesem Herbst ihre staatliche Abschlussprüfung als Ergotherapeutin absolviert, ergänzt: „Der Tag ist sehr informativ. Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und kann für meine Praktika und meinen Beruf vieles von hier mitnehmen.“

Intensiv ins Gespräch kommen

Mittags durften sich Schüler und Dozenten am Buffet stärken. Dabei kamen sie mit den eingeladenen Referenten auch intensiver ins Gespräch.

Begonnen hatte das Jubiläumsjahr der Bildungsakademie mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Stellenwert der therapeutischen und pflegenden Berufe.

Im November wird es noch einen Festakt zum 20-jährigen Besehen sowie eine große Feier für alle derzeitigen und ehemaligen Bestwiger Schüler geben.