33 zerstörte Wohnhäuser bei den Angriffen

Schmallenberg..  Beim Artilleriefeuer und Luftangriff am 7. April 1945 wurden 33 Wohnhäuser, die Jugendherberge, die Volksschule, eine Hühnerfarm und die Textilfabrik Stecker mit sämtlichen Inventar durch Phosphorgeschosse, Granaten und Bomben in Schutt und Asche gelegt. Insgesamt 151 Gebäude wurden beschädigt, davon 69 schwer.

Turmuhr schlug zum letzten Mal

Auch die Kirche bekam zwölf Artillerietreffer. Die Turmuhr verkündete mit sechs vollen Schlägen zum letzten Mal den Morgen und schwieg von da an.

Sechs Bereiche der Stadt traf es besonder schwer: Grafschafter Straße/Unterm Werth (vier Häuser), untere Oststraße, Kirchplatz, Wasserpforte und Auf der Mauer (elf Häuser), Selbend (drei Häuser), Bahnhofstraße, Obringhauser Straße und Wormbacher Straße (fünf Häuser), Obere Weststraße/Hohlweg (sechs Häuser), obere Weststraße/Oberer Hagen (acht Häuser). In unmittelbarer Nähe dieser Häuser standen damals die deutschen Panzer und Sturmgeschütze.