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1000 Euro in der Spielhalle ergaunert?

06.08.2015 | 15:15 Uhr

Meschede. Technik ist stets durch Menschen manipulierbar. Das verdeutlichte jetzt auch der Fall, der vor dem Amtsgericht Meschede verhandelt wurde: Ein 48-jähriger Mescheder war angeklagt, weil er Anfang des vergangenen Jahres einen Spielautomaten manipuliert haben soll.

Es ist der 13. Februar 2014: Der Mann betritt um 18 Uhr die Spielhalle in Enste und spielt eine Runde Roulette an einem Geldspielgerät. Dabei, so die Anklage, soll er eine bestimmte Tastenkombination benutzt haben, um Gewinne zu erzielen. Als er 1111,50 Euro erreicht, wird die Spielhallenaufsicht misstrauisch. Sie verhindert die Auszahlung.

300 Euro Geldauflage

Letztlich konnte vor Gericht nicht genau festgestellt werden, ob die Spielweise des Angeklagten in irgendeiner Weise gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen hatte. Richterin Christina Spenner regte daher die Einstellung des Verfahrens an – auch weil die 1111, 50 Euro im Endeffekt nicht ausgezahlt worden waren. Am Ende der Beschluss: Der 48-Jährige, der seit 2012 arbeitslos ist und keinen Beruf erlernt hat, muss eine Geldauflage von 300 Euro zahlen. Damit ist das Verfahren für ihn erledigt.

Felix Schröder

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