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Stadtfest-Planung

„Nochmal alle untergekriegt“

15.06.2012 | 18:58 Uhr

Lüdenscheid.   13 000 m² Veranstaltungsfläche und alle wollen noch mehr Platz. Das Stadtfest ist ein Oldie, der jung geblieben ist. Das große Fest der Vereine steigt am 8. und 9. September. „Das Konzept hat sich bewährt, es passt in die Zeit. Der Zuspruch ist gut“.

Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn, sein „Prokurist“ Karl Heinz Spangenberg und sein „Adjutant“ Volker von Rüden schworen die Vertreterinnen und Vertreter der 86 Vereine am Donnerstagabend im Bürgerforum auf das Großereignis ein. Zusammen mit den Kinderständen können sich die Stadtfest-Fans an über 100 Ständen austoben.

Um Mitternacht ist Schluss

„Noch mal alle untergekriegt“, Wolfgang Löhn hat’s geschafft. Der Startschuss fällt bereits am Freitag: Aufbau der großen Stände. Samstag ab sechs Uhr wird die Niemöller Straße gesperrt. Um 16 Uhr geht es dann los. Ring frei für die Party auf den Plätzen und auf drei Bühnen. Um Mitternacht ist Ende des Bühnenzaubers, um ein Uhr nachts ist, so Löhn, ist dann „wirklich Schluss“.

Willkommen im Club: Zu den Altbewährten gesellen sich einige Neulinge, allen voran die belgische Partnerstadt Leuven, die sich anlässlich der 25jährigen Verbundenheit beim Stadtfest die Ehre gibt. Die Retourkutsche kommt: Lüdenscheid wird Anfang August beim „Hapje und Tapje“ Fest auftischen. Auf der Linie „Häppchen und Schnittchen“ reiten auch andere Neulinge.

Spezialitäten servieren das türkische Jugend-, Kultur- und Solidaritätszentrum und auch der türkische Elternverein. Dort gibt es auch noch Kinderschminken. Neu im Angebot ist Tischtennis. Kulinarisches dominiert. Über 50 Essensstände, keine Chance für Kalorienzähler.

Programm im Juli fertig

Das Programm selbst will Wolfgang Löhn dann im Juli vorlegen. Jetzt hat die Logistik Vorrang. Der Plan sei mit Feuerwehr und allen anderen Beteiligten abgestimmt“, sagte Löhn und lobte die gute Zusammenarbeit.

Am 12. Juli tagt die abschließende Koordinierungsrunde. Große Probleme erwartet der Stadtfest-Manager nicht, auch keine Beeinträchtigung durch Abbruch des Sinn-Leffers-Gebäudes, und selbst wenn, so sei man in Sachen Baustellen kampferprobt. Um Pannen vorzubeugen gibt es noch einen Check-Up für die Elektranten.

Elke Teipel

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