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Kulturübergreifende Kunst vor dem Kölner Dom

11.06.2012 | 21:00 Uhr
Kulturübergreifende Kunst vor dem Kölner Dom
„Die ART verbindet, verbindet die ART“, so lautet das Motto des diesjährigen Projekts zwischen den russischen Partnern aus Taganrog und dem Bergstadt-Gymnasium.

Lüdenscheid.  „Die ART verbindet, verbindet die ART“, so lautet das Motto des diesjährigen Projekts zwischen den russischen Partnern aus Taganrog und dem Bergstadt-Gymnasium.

In kreativem Design präsentierten die Schüler und Studenten der beiden Partnerstädte bereits offensiv ihr Projekt beim Bürgermeister. Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und kulturübergreifenden Aktionen entwarf die deutsche Seite ein T-Shirt, das dem Oberhaupt der Stadt Lüdenscheid auf dessen Empfang überreicht wurde. Anschließend stellten die Teilnehmer das Symbol der Austauschmaßnahme mit aufgespannten Regenschirmen nach.

Auf dem Programm standen Aktionskünste, die sich gerade unter Jugendlichen großer Beliebtheit erfreuen und über die neuen Medien ultraschnell verbreitet werden. So wurde ein „Flash-Mob“ in Köln vor dem Dom durchgeführt, der allen Teilnehmern bleibende Eindrücke vor der Kulisse des gigantischen Kulturdenkmals hinterließ.

Körper wird zum Balken

In Lüdenscheid selbst wurde das „Planking“ erprobt. Die Einnahme einer bestimmten Position, wobei der Körper zu einem Balken wird, lässt Verfremdungseffekte von Städtebildern entstehen. Da das Lüdenscheider Wetter einen Streich spielte, wurde kurzfristig umgeplant.

Dem Wiesbadener Streetart-Künstler Kong wurde nachgeeifert. Die Stadt „mit fremden Augen“ zu sehen, hielt die Schüler und Studenten an, kreative Ideen zu entwickeln. Die Teilnahme an dem Fotowettbewerb „Mein Wohnzimmer“ stand ebenso auf der Tagesordnung, wie der Besuch der Ida- Gerhardi-Ausstellung in den Museen am Sauerfeld.

Deutsche Schüler und russische Studenten hatten eine Spielunterlage zum Spiel „Jipto“ erstellt, bei dem per Ausscheidungswettkampf der pfiffigste Sieger am Mittwoch ermittelt wurde. Katrin Diez entschied das Finale gegen Alexandra Archipowa für sich und wurde mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Neben der Projektarbeit fanden natürlich auch Unternehmungen im Freizeitbereich statt. Das Familienbad wurde besucht, in der Tanzschule S wurden die neuesten Bewegungskünste im modernen Tanz erprobt, die Schüler luden ihre russischen Gäste zum Bowlen nach Hagen ein, mit Spannung wurden die Eröffnungsspiele der Europameisterschaft verfolgt uns sich gegenseitig zum ersten Sieg gratuliert.

Konzerteinladung

Begleitet wurden die Projektteilnehmer in vielen Programmpunkten durch Schulleiterin Annette Meyer, die im vergangen Jahr selbst in Taganrog zum 20-jährigen Jubiläum verweilte und den Austausch mit allen Kräften unterstützt.

Die BGL-Musiker mit Tobias Schwarz, Dagmar Schwenen, und Vlada Heinen luden die Gäste zum Konzert ein und unterhielten die Gäste mit deutschen, englischen und russischen Liedern.

Die Gäste nahmen den Spielball auf und steuerten ihrerseits einen musikalischen Willkommensgruß in Form eines Zigeunertanzes zum Auftakt des Austauschprogramms bei.



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