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Das grüne Abitur bestanden

05.06.2012 | 12:01 Uhr
Das grüne Abitur bestanden
Jägerschlag beim Hegering

Lüdenscheid. Mit dem Jägerschlag nahm am Freitag Hegeringsleiterin Dorothea Zeppke-Sors 19 Jägerinnen und Jäger in den Hegering Lüdenscheid auf. Die feierliche Zeremonie erfolgte auf dem Schießstand Spielwigge.

Die musikalische Gestaltung übernahmen unter der Leitung von Carl Otto Klinker 18 Bläserinnen und Bläser der zwei Jagdhornbläsergruppen des hegeringseigenen Bläsercorps. Neben den Jungjägern und Vertretern des Hegeringsvorstandes waren die Ausbilder der Jagdschule Spielwigge, Familienangehörige und weitere Hegeringsmitglieder erschienen.

Die Ausbildung zum Jäger ist vielseitig und äußerst anspruchsvoll. Sie erfolgt in der Jagdschule Spielwigge über ein halbes Jahr an zwei Abenden pro Woche. Hinzu kommen die Schießausbildung, diverse Reviergänge und Lehrjagden. Ohne hartes eigenes Arbeiten kann niemand die schwere Prüfung bestehen.

Daran erinnerte Dorothea Zeppke-Sors rückblickend und sagte: „Sie können daher zu Recht alle stolz sein, das grüne Abitur bestanden zu haben.“

Zugleich mahnte sie die Jungjäger, sich stets waidgerecht zu verhalten. „Denken Sie daran, dass Sie bei Ihrem Tun nicht sich selbst, sondern die gesamte Jägerschaft vertreten. Ich möchte, dass Sie sich bewusst sind, dass Sie sich in der Schöpfung bewegen, Rehe keine Schädlinge, sondern Rehe sind und dass Sie jedes Stück Wild mit Respekt behandeln, ob jagdbar oder nicht jagdbar.“

Schlag mit dem Hirschfänger

Nach dem Jägerschlag versprach dies jeder Jungjäger ausdrücklich. Der Jägerschlag erfolgte, indem die Hegeringsleiterin jedem Jungjäger mit einem rund 40 Zentimeter langen Jagdmesser, dem Hirschfänger, die Schultern berührte und dabei sagte: „Der erste Schlag soll dich zum Jäger weihen. Der zweite Schlag soll dir die Kraft verleihen zu üben stets das Rechte. Der dritte Schlag soll dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“

Von Jens Voß



Kommentare
07.06.2012
15:17
Das grüne Abitur bestanden
von unbestechlicher | #1

Ein Jagdschein ist die einfachste Art unbeschränkt an Waffen zu gelangen, sagte mal ein Jagdscheininhaber der nicht jagt. Der Schein selber kann in einem 2 Wochen Kurs mit Geld zurück Garantie gemacht werden. Glaubt wirklich jemand das die Kurse schwer sind wenn die Jagdschulinhaber die Prüfungen selbst abnehmen? Es gibt keine einheitlichen Richtlinien wie im Schulwesen. Jeder halbwegs gebildete Mensch muss sich lediglich mit dem Jägerkauderwelsch vertraut machen. Wissen über natürliche Zusammenhänge werden nicht oder kaum unterrichtet. Das Hauptaugenmerk liegt nur im Sinn des Tötens. Die meisten Jäger wissen nicht mal was in ihren Revieren alles wächst. Wozu auch wenn man es nicht erschießen kann?
Jungjäger sollen sich waidgerecht verhalten? Was ist denn die gesetzliche Definition von "Waidgerecht" und in welchem staatlichen Gesetz oder Verordnung ist es niedergeschrieben? Wer Krieg spielen will muss nicht in den Wald gehen sondern kann sich für einen Afganistaneinsatz melden.

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