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Turnhalle Bergstadt-Gymnasium

Bauarbeiter tasten sich vor

17.02.2011 | 10:00 Uhr
Bauarbeiter tasten sich vor
Blick aus der Pförtnerloge, die im Zuge der Sanierung abgerissen werden soll. Im Hintergrund werden neue Isolierglas-Fenster eingesetzt.

Lüdenscheid. Großer Sport: In der Turnhalle des Bergstadt-Gymnasiums haben jetzt die Bauarbeiten begonnen – am Foyer, das komplett umgestaltet wird. Und für die Sommerferien fest eingeplant: der Einbau des neuen Hallenbodens, geeignet auch fürs Inlineskaterhockey der „Highlander“ auf Bundesliga-Ebene. Eine wichtige Zutat dabei: flüssiges Polyurethan.

In diesen Tagen wird das alte Kassenhäuschen der Halle abgerissen. Es soll einer neuen, rund 30 Quadratmeter großen Cafeteria weichen, verbunden mit einem rund 15 Quadratmeter großen Verkaufsraum. Außerdem werden gerade neue Fenster eingesetzt. „Wir machen zurzeit alles, was nicht soviel Lärm macht“, berichtet Peter Welter von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadt. Denn schließlich läuft parallel der Schulbetrieb weiter.

Vorbild: Halle im Schulzentrum Krefeld

Fortsetzung folgt dann in den Osterferien ab Mitte April. Dann wird laut Welter auch der Umkleide-Bereich erneuert – samt Einbau neuer Kabinentüren und neuer Farbe für die Wände. Wichtig dabei auch: neuer Stauraum für die Highlander, die HSG-Handballer und die Baskets Lüdenscheid in den Garderoben-Nischen. Mit abschließbaren Rolltoren. Veranschlagte Baukosten für die gesamte Umgestaltung des Eingangsbereichs: 152 000 Euro aus dem Konjunkturpaket II, das der Bund unlängst für die Städte geschnürt hatte.

Im Sommer geht’s dann endlich um den neuen Boden, den sich die Schule, aber auch Vereine für „ihre“ BGL-Turnhalle so sehr ge­wünscht hatten.

Eine Woche vor den Ferien soll auf rund 1450 Quadratmetern natürlich erst einmal der alte Boden raus, so Welter. Fünf Wochen will sich die ZGW dann Zeit lassen, um den neuen Boden einzubauen. Der werde sich im Grunde nicht von einem ganz normalen Turnhallenboden unterscheiden. Der Clou allerdings sei am Ende die Oberfläche: Sie wird laut Welter mit flüssigem Polyurethan beschichtet. So entstehe ein durchgehender, abriebfester Untergrund. Vorteil gegenüber einer Linoleum-Oberfläche, so Welter: Keine Nähte, die beim Verlegen der üblicherweise eingesetzten Linoleum-Bahnen entstehen. Vorbild übrigens: die Sporthalle Horkesgath in Krefeld. Hier sind die Skating-Bears des Crefelder SC zu Hause, wie die Lüdenscheider Highlander Bundesligist.

Vielleicht noch neue Handball-Tore

Die letzte Ferienwoche bleibe dann „als Puffer, etwa fürs Putzen und für Restarbeiten“, so Welter. Kosten soll der neue Boden rund 160 000 Euro. Und wenn noch Geld übrigbleibt, seien vielleicht noch neue Handball-Tore drin. Und zwar solche, die man bei Nicht-Gebrauch per Motor an der Hallenwand parken kann.

„Die Vereine sind informiert“, betont Peter Welter. Und zumindest die Highlander haben ihre Meisterschaftsspiele bereits verlegt – in den Juni und in den September.

Die jetzt laufenden ersten Bauarbeiten im Foyer sollen bis Freitag abgeschlossen sein. Schließlich ist am Wochenende wieder Spielbetrieb.

Eberhard Demtröder



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