Präsentation
Wanderführer für Sauerland Höhenflug
23.07.2010 | 10:00 Uhr 2010-07-23T10:00:00+0200
Grevenbrück/Kreis Olpe.Im Mai 2008 wurde „Richtfest“ am Sauerland Höhenflug gefeiert, 2009 wurde die neue 251 km -Wanderroute vom „Wandermagazin“ zum zweitschönsten Wanderweg in Deutschland gekürt, und am Donnerstag nun präsentierten die „Macher“ des Wanderweges den nagelneuen Erlebnis-Wanderführer“
Kreisdirektor Theo Melcher, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sauerland Höhenflug, und die Volksbank-Direktoren Schulte und Hundt (Grevenbrück), Scheffer (Sauerland) und Dommes (Märkischer Kreis) freuten sich über den 170 Seiten starken, reich bebilderten und mit hervorragenden Karten ausstaffierten Band im Westentaschenformat. In einer Auflage von 10000 Exemplaren, die es neben den Buchhandungen, Bürgerbüros und Touristik-Einrichtungen auch in den Niederlassungen der drei „Partner-Volksbanken“ gibt. .
Melcher hatte am vergangenen Wochenende selbst den Höhenflug auf rund 70 km erwandert. Dabei stellte er fest, dass die Lobeshymnen auf den Wanderweg mit seinen atemberaubenden Panoramen und Fernsichten nicht übertrieben sind.: „Auf der letzten Etappe haben wir vor Wenholthausen sieben Milane (Wappenvogel des Höhenflugs) beobachten können, an den Tagen zuvor ein Schwarzstorchpaar bei Reiste bzw. einen Jungfuchs samt Fähe.“
Der Wanderführer mit seiner aufwändigen Bebilderung können sicherlich erste Eindrücke vermitteln, nicht aber das unbeschreibliche Erleben in der Natur. Melcher, der auf seinen ausgiebigen Wandertouren auch schon den gesamten Rothaar- und Rennsteig erkundet hat: „Es gibt wohl kaum einen Weg, der derartig tolle Aussichten ermöglicht.“
In den Volksbanken habe man ideale Partner gefunden, den herrlichen Wanderweg einer großen Öffentlichkeit präsentieren zu können. Start zum Sauerland Höhenflug ist einmal im Angesicht der Sprungschanze in Meinerzhagen, der zweite „Zuweg“ beginnt an der Burg Altena. Die beiden Wege treffen sich dann in Wildwiese. Von dort aus geht über Homert, Hunau und Rothaargebirge und Upland bis ins hessische Korbach.
Peter Hundt freute sich, dass beim Höhenflug besonderer Wert auf das Wanderrn ohne Gepäck und den Hol- und Bringdienst der Wanderer durch die am Wanderweg liegende Gastronomie gelegt worden sei. Projektleiter Antonius Klein: „Mehr als 80 Prozent des Sauerland Höhenfluges sind naturnahe Wege, nur 20 Prozent asphaltiert.“ Ziel sei es, den Anteil der „Teerstrecken“ kontinuierlich zu senken. Melcher freute sich über das (meist) hervorragende Einvernehmen mit den Eigentümern und Waldbesitzern. Auch für den SGV-, der die Zeichnung der Strecke übernommen hat, gab es nur lobende Worte.
0mitdiskutieren