Sporker Monarchenhöhle soll wieder Blickfang werden Renaturierungsarbeiten haben am Samstag begonnen / Dorfverschönerungsmaßnahme
07.05.2007 | 22:46 Uhr 2007-05-07T22:46:38+0200Sporke. (nivo) Die Idee, die Sporker Höhle zu renaturieren und freizulegen hatte Wolfgang Poguntke bereits vor 30 Jahren.
Am Samstag konnte nach unzähligen Gesprächen und Verhandlungen mit den zuständigen Behörden, Verbänden, Grundstückseigentümer Ulli Metten und dem Verein für dörfliche Belange Sporke/Hespecke mit den Arbeiten begonnen werden.
Der Verein nimmt das Projekt neben Dorfverschönerungsmaßnahmen in das Konzept zur Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" auf. Nachdem bereits vor Wochen mit dem Wegräumen der Bäume begonnen wurde, spielte Orkan "Kyrill" den fleißigen Helfern einen Streich und warf sie an den Anfang der Arbeiten zurück. Am Samstag wurden die umgestürzten Bäume entfernt, und der Müll und Unrat der im Laufe der Jahre stetig zugenommen hat mit LKW's abtransportiert. Mit Unterstützung der Grevenbrücker Kalkwerke und anderer Sponsoren soll der Höhlenvorraum, welcher in der Vergangenheit als Mülldeponie genutzt wurde, wieder freigelegt und in den Ursprungszustand zurückversetzt. Besucher sollen zukünftig bis vor den Höhleneingang gehen und in die Höhle blicken können. Mit einem Gitter wird die Höhle geschützt, so dass Fledermäuse ungehindert die Höhle weiternutzen können. Bei den später folgenden Arbeiten im Inneren haben Höhlenforscher ihre Mithilfe zugesichert. Weiterhin ist eine Beschilderung und Beschreibung hierzu geplant, auf der sich Besucher informieren können. Die Höhle liegt südöstlich der Straße von Neukamp (B236 von Grevenbrück nach Finnentrop) und Sporke, etwa auf halbe Strecke in einem kleinen Waldstück. Entdeckt wurde die Höhle bei Steinbrucharbeiten etwa um 1880. Nach der Aktion soll die Höhle wieder ihrem Namen als Naturdenkmal gerecht wird.
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