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Ortsdurchfahrt

Sanierung dauert noch 2 Jahre

14.04.2010 | 16:38 Uhr

Heinsberg. (nivo) Eigentlich war der Beginn der Straßensanierung der Ortsdurchfahrt Heinsberg für Herbst 2010 oder Frühjahr 2011 geplant.

Dementsprechend ging ein Raunen durch die fast vollbesetzte Schützenhalle Heinsberg, als der Abteilungsleiter Planung des Landesbetriebs Straßen NRW, Karl-Herrmann Metz am Dienstag Abend mitteilte, dass der Ausbau der 1,8 Kilometer langen Strecke nach den Ausschreibungen im Herbst frühestens im Frühjahr 2012 beginnen werde.

1,5 Jahre Bauzeit

Die Bauzeit beträgt etwa 1,5 Jahre und wird in mehreren Abschnitten vollzogen. Den Entwurf, der am Dienstag im Rahmen der Bürgerversammlung vorgestellt wurde, erstellte das Architekturbüro Wolfgang Schmidt. Nachdem Mitarbeiter Halbe den Ist-Zustand (keine einheitliche Breite, enge Kurven, keine einheitliche Entwässerung und ein desolater Gesamtzustand) definierte hatte, machte er deutlich, dass das Ziel sei, allen Anforderungen und Belangen des motorisierten und Fußverkehrs gerecht zu werden und viele zusätzliche Maßnahmen (Böschungen abgraben, neue Zufahrt Schützenhalle, Gewässer freilegen und möglicherweise ein Haus abreißen) notwendig seien, um die Fahrbahnbreite von 5,50 Meter plus Gehweg zu realisieren.

Im Zuge der Sanierung werden Gespräche mit der Telekom und der RWE geführt, um in diesen Bereichen den höchstmöglichen Standard zu bieten. Auf die Gestaltung der Straße haben die Bürger im Zuge der Dorferneuerungsmaßnahmen Einfluss. Notwendige Anträge werden über die Gemeinde abgewickelt werden. Zudem informierte Metz über das PPP-Verfahren (wir berichteten), bei dem nicht der Straßenbaubetrieb, sondern das Land die Zügel in der Hand hält.

Zu den 100 Kilometern, die in drei Jahren saniert werden müssen, gehören die L 713 und die L 553, deren Sanierung noch vor dem Bau der Ortsdurchfahrt beginnen könnte.

Im zweiten Teil der Versammlung präsentierten Ulrich Hennecke, Bürgermeister Michael Grobbel und Fachbereichsleiter Martin Leisse einen Fragenkatalog der Bürger rund um die vorgeschriebene Dichtheitsprüfung.

Volker Eberts

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