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Sauerland initiativ

Planungen für Weihnachtsbahnhof vorgestellt

17.03.2011 | 13:00 Uhr
Planungen für Weihnachtsbahnhof vorgestellt
Arnold Vogt (l.) dankte Peter Sieger für dessen Ausführung zum geplanten Weihnachtsbahnhof in Grevenbrück und überreichte ein Präsent.

Grevenbrück.Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der IGEL Grevenbrück am Dienstag im Grevenbrücker Bahnhof informierte Peter Sieger, Geschäftsführer „Sauerland initiativ“ über das Projekt „Weihnachtsland-Sauerland“.

Das Projekt ist in mehrere Bausteine gegliedert. Im Fokus stehe dabei nicht nur der Weihnachtsbahnhof, der der erste seiner Art in Deutschland wäre, sondern auch die Profilierung der Weihnachtsbaumkultur. Die Weihnachtsbaumerzeuger des Sauerlandes sind laut Sieger Marktführer in Europa.

Zum geplanten Weihnachtsmuseum sagte Sieger, dass die Grundlage die einzigartige Sammlung von Rita und Dr. Judith Breuer aus Olpe sei. Die Exponate in fünfstelliger Höhe seien bislang nur in Einzelausstellungen zu sehen gewesen. Architekten entwarfen bereits Visionen für das Gebäude, mit Ausstellungsräumen, Archiv und Cafe.

Das Weihnachtsmuseum ist auf zwei Etagen geplant und solle ganzjährig geöffnet sein, von Sonderausstellungen und verschiedensten Events abgerundet werden. In einem Wettbewerb wurde der Grevenbrücker Bahnhof als Standort aus vielen Bewerbungen ausgewählt, da er einige Alleinstellungsmerkmale (Verkehrsanbindung, Parkmöglichkeiten, Denkmalschutz) aufweisen konnte. Das dritte Standbein des Projekts ist eine Weihnachtsstraße. Und die Realisation? „Wir brauchen zunächst einen Träger- und einen Förderverein, und am Besten eine Anschubfinanzierung“, so Sieger, der hinzufügte, dass ein Förderantrag bei der Regionale 2013 gestellt sei.

Zudem hob der Referent die Unterstützung der Stadt Lennestadt und des Kreises Olpe hervor. „Ich bin sicher, dass es realisierbar ist“, so Sieger. Auf Nachfrage aus der Versammlung nach dem Zeitplan konnte Sieger keine Auskunft geben, erst müssen die Finanzen geklärt sein. Bürgermeister Stefan Hundt fügte hinzu, dass es kein verstaubtes Museum werden solle. Zudem solle die Verbindung zu anderen hiesigen Angeboten geschaffen werden. Laut Hundt solle sich das Museum selber tragen. Die Stadt Lennestadt wolle mittels Erdwärme und Hi-tech-Beleuchtung niedrige Kosten erzielen.

Nicole Voss

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