Musikverein ist um 28 Jahre gealtert
03.02.2012 | 16:26 Uhr 2012-02-03T16:26:00+0100
Grevenbrück.Einen ungewöhnlichen Tagesordnungspunkt gab es in der Generalversammlung des Musikvereins Grevenbrück: die Festlegung des Gründungsjahrs.
Aufgrund einer im Sauerländer Volksblatt von 1855 abgedruckten Einladungsanzeige zu einer Gründungsfeier, bei der der Musikverein Förde aufspielte, beschloss Generalversammlung, dass man das Jahr 1855 als erste nachweisbare Erwähnung anerkennt und somit der Verein im Grevenbrücker Jubiläumsjahr 2015 sein 160-jähriges Bestehen feiern kann. Bisher war der Verein von 1883 als Gründungsjahr ausgegangen und hatte 2008 sein 125-jähriges Bestehen gefeiert - nun ist er also 28 Jahre älter und gehört damit zu den ältesten Musikvereinen in der Region.
Insgesamt konnte der 1. Vorsitzende des Musikvereins Grevenbrück Andreas Allebrodt in der Jahreshauptversammlung auf ein gutes Jahr zurück blicken. Besonders das Schützenfest im Nachbarort Elspe war eines der Höhepunkte in der abgelaufenen Saison. In diesem Jahr konnten gleich sechs neue Musiker(innen) in den Verein aufgenommen werden: Corinna Bleffgen, Peter Birkelbach jun., Stefanie Dreier, Regi Salewski, Lena Wichtmann und Jonathan Steinberg.
Zurzeit befinden sich 25 Kinder und Jugendliche in Ausbildung. Das Jugendorchester wird im Jahr 2012 auch einige Termine absolvieren.
Bei den Vorstandswahlen gab es keine Veränderungen. Stefan Görke wurde als 2. Vorsitzende, Martin Tigges als Schriftführer sowie Theresa Brinkschulte als Jugendsprecherin wiedergewählt.
Weiter im Amt bleibt auch Notenwart Peter Birkelbach, der sich schon seit vielen Jahren gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Bleffgen um das Notenwerk kümmert.
Für 30 Jahre aktive Tätigkeit im Musikverein Grevenbrück wurde der Posaunist Udo Löcker mit der goldenen Ehrennadel des Volksmusikerbundes sowie einer Urkunde geehrt.
Im Jahr 2012 stehen die Schützenfeste in Finnentrop und Elspe an. Am 1. Mai spielt der Verein wieder auf dem Schützenplatz auf.
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