"Klingender Bahnhof" platzte aus den Nähten
18.05.2008 | 15:15 Uhr 2008-05-18T15:15:45+0200Grevenbrück. (pr) Ein Konzert mit ganz besonderem Flair erlebten die rund 250 Besucher des Musikereignisses mit dem beziehungsreichen Titel "Zwischenstation". ...
... Denn besagte Zwischentstation machten gleich mehrere Chöre im Rohbau des alten und bald "neuen" Grevenbrücker Bahnhofsgebäudes. Für den Veranstalter, den "Männerchor Gaudium", wurde das Konzert ein voller Erfolg, die Stühle reichten kaum aus für die vielen Chor-Musikfans.
Moderiert wurde das Konzert von Jan Eberts, der als Bahnhofsvorsteher fungierte und die "Einfahrt" der beteiligten Chöre sowie deren Musikstücke ansagte. Die musikalische Leitung oblag Elisabeth Schmelz und Michael Nathen, der das Konzert mit einer hölzernen Eisenbahnerpfeife, die ihm als junger Bursche vor gut dreißig Jahren ein alter Schaffner just in diesem Bahnhof geschenkt hatte, stilecht anpfiff.
Neben "Gaudium" wirkten die Chorformationen "Allegro" und "Caprici", die Frauenchöre "Cantiamo" und "Aviva" sowie der aus der Partnerstadt Otwock angereiste gemischte Chor "Lira" mit. Das Repertoire der Chöre war breit gefächert und erfüllte jeden Musikwunsch. Beim gemeinsamen Auftritt von Gaudium, Allegro und Caprici ging es auf eine weite Reise nach Afrika mit den Liedern "Sinje Nje Nje" und "Si ya ham". Reichlich Beifall war der Lohn für die schönen Stücke. Am Ende des Konzerts gesellten sich noch die Frauenchöre Aviva und Cantiamo dazu, die provisorische Bühne reichte kaum aus für die personalstarke Formation. Gemeinsam sangen die Chöre die südafrikanische Nationalhymne "Nkosi sikele'i Afrika". Fazit aller Beteiligten: Ein tolles Konzert vor ungewöhnlicher Kulisse.
0mitdiskutieren