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Erstmals führt eine Frau die CDU Lennestadt

07.11.2011 | 16:41 Uhr
Erstmals führt eine Frau die CDU Lennestadt
Theo Kruse dankt Hans-Otto Hille für sein politisches Engagement.

Lennestadt.Die 39-jährige Polizeibeamtin Kerstin Brauer aus Altenhundem ist neue Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Lennestadt. Sie wurde am Freitag Abend in Langenei zur Nachfolgerin von Hans-Otto Hille aus Grevenbrück gewählt, der nach 12 Jahren nicht mehr kandidiert hatte. Auch Stellvertreter Heiner Heite aus Elspe kandidierte nicht erneut; zu seinem Nachfolger wurde der Rechtsanwalt Martin Tillmann aus Bilstein gewählt.

Mit dem Kommunalbeamten Peter Meier aus Grevenbrück und Amtsrichter Matthias Witte  aus Elspe, die als Schriftführer bzw. stellv. Schriftführer fungieren, ist der neue geschäftsführende Vorstand komplett. Beisitzer wurden aus Altenhundem Ingo Bankstahl, Franz-Josef Rotter und Carsten Schmidt, aus dem Ortsverband Elspetal Thomas Feldmann, Georg Happe und Ludwig Schneider, aus Grevenbrück Hans-Otto Hille, Heinz Kirchhoff und Peter Steinhoff, aus Halberbracht Holger Mester, aus Langenei Manfred Kattenborn, aus Maumke Werner Hufnagel, aus Meggen Michael Beckmann und Hermann Droste, aus Oedingen Gerd Struwe, aus Saalhausen Friedrich-Wilhelm Gniffke und Sabine Krippendorf sowie aus dem Veischedetal Rosi Assmann-Epe, Otto Hoffmann und Peter Zenker.

Für die Senioren Union wurde Dr. Herbert Stelling in den Stadtverbandsvorstand gewählt. Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Theo Kruse sprach Hans-Otto Hille seinen Dank für die langjährige Vorsitzendentätigkeit aus und begrüßte es, dass er beim Kreisparteitag Ende November erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidieren wird.

Bürgermeister Stefan Hundt dankte in seinem Grußwort dem scheidenden Vorstand für die Unterstützung der kommunalpolitischen Arbeit. Scharf kritisierte er die neue Kommunalfinanzierung des Landes NRW. Die Stadt Lennestadt sowie viele andere Kommunen der ländlichen Regionen würden „reichgerechnet“ und bekommen keine Schlüsselzuweisungen mehr. So werde eine Umverteilung zu Lasten des ländlichen Raumes in die Großstädte vorgenommen. Hundt: „Wenn das so weiter geht, werden wir bald schon die Haushaltssicherung nicht mehr abwenden können.“ Landtagsabgeordneter Theo Kruse appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich stärker zu engagieren und politisch einzubringen: „Das ist für die Zukunftsfähigkeit unserer Demokratie und unserer gesellschaftlichen Entwicklung unverzichtbar.“ Er zeigte sich im Hinblick auf die NRW-Landespolitik dankbar, dass ein Schulkonsens möglich wurde. „Wir müssen in der Schulpolitik weg von Strukturdebatten und die Schülerinnen und Schüler wieder in den Mittelpunkt stellen.“ Erste Ansätze im Hinblick auf Inhalte seien im Schulkonsens zu erkennen. In Bezug auf den Kreis Olpe müsse es möglich sein, die Schulentwicklung gemeindeübergreifend zu organisieren.

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