Das aktuelle Wetter Lennestadt 4°C
Feuerwehr

33 Schweine in Sporke durch Stallboden in Güllegrube gestürzt

11.06.2012 | 15:10 Uhr
Funktionen
33 Schweine in Sporke durch Stallboden in Güllegrube gestürzt

Sporke.  Es war eine im wahrsten Sinne des Wortes riesige „Schweinerei“, zu der die Feuerwehren aus Elspe, Oberelspe und Grevenbrück am vergangenen Samstagmorgen nach Sporke gerufen wurden. Dort waren Schweine durch den Stallbodenboden in eine Güllegrube eingebrochen, aber nicht nur ein oder zwei Tiere, sondern gleich 33 Schweine.

Neben der Rettung von Menschenleben gehört auch die Rettung von Tieren zu den Aufgaben der Feuerwehr. Hatte man in den letzten Jahren immer mal wieder vereinzelt Erfahrungen sammeln können mit der Rettung von  Schweinen und Kühen, die in Güllegruben gefallen waren, stellte die hohe Anzahl der Schweine die Feuerwehr diesmal vor eine besondere Herausforderung.  

Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, die sonst bei der Brandbekämpfung vor Schutz vor Rauch eingesetzt werden, gingen die Kameraden diesmal zur Rettung der Schweine vor. Grund hierfür sind aber nicht überempfindliche Nasen der Kameraden, sondern vielmehr die Tatsache, das in einer solchen Grube mit Sauerstoffmangel zu rechnen ist. Des Weiteren rüstete man sich mit Einmalanzügen und Wathosen, bei denen die Gummihose mit den Gummistiefeln wasserdicht verschweißt ist, aus, da die Einsatzkleidung sonst zu einem „Einmalartikel“ geworden wäre.

Schweine mit Muskelkraft nach oben gezogen

Nachdem der Landwirt als erste Maßnahme Gülle aus der Grube abgepumpt hatte, wurden die Schweine über eine kleine Rampe, die in die Grube führte, mit Muskelkraft nach und nach aus der Grube gezogen. Und da Schweine nun mal keine Zirkuspferde sind, die auf Kommandos hören, machte die Panik der Tier diese Arbeit nicht gerade leichter. Nach ihrer Rettung wurden die Schweine durch den Besitzer mit einem Hochdruckreiniger in einen Zustand der Sauberkeit versetzt, wie es für Schweine sonst eher unüblich ist. Anschließend wurden die Tiere bis zur Begutachtung durch einen Tierarzt auf einen Anhänger verladen.

Aber auch in anderen Punkt war dieser Einsatz für die Feuerwehr etwas Besonderes: Riecht es in Feuerwehrhäusern gelegentlich nach Feuer und Rauch, wird dieser Geruch in den nächsten Tagen und Wochen sicher erst einmal verschwunden bleiben bzw. überlagert werden.

Kommentare
Aus dem Ressort
Ein Feuerwerk von Sport und Akrobatik
Nikolausfeier
Die Schützenhalle in Langenei war bei der traditionellen Weihnachtsfeier des Turnvereins Langenei-Lickenbach rappelvoll. Die Kinder und Jugendlichen...
Belohnung für besonders engagierte Schüler
Olpe.
Im Rampenlicht standen am Freitag im Städtischen Gymnasium Olpe (SGO) 28 Schüler und Schülerinnen: Auf der Bühne der Schulaula wurden sie vom...
Mutterhaus wird Ort der Begegnung
Olpe.
Man kann es ruhig betonen: kaum eine Messfeier in der Umgebung zieht so viele Menschen quer durch alle Generationen - auch die jungen - an. Seit fast...
Maria Limpers Lebensfreude ist ansteckend
100. Geburtstag
Vor genau 100 Jahren wurde Maria Limper in Dortmund geboren, zog mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern schon früh um nach Welschen Ennest, An ihrem...
Bundesregierung dankt Oberveischede
Empfang in Berlin
Ihr uneigennütziger Einsatz für Flüchtlinge ist am Donnerstag in Berlin gewürdigt worden: Sigrid Mynar, Vorsitzende der Dorfgemeinschaft...
Fotos und Videos
Die schönsten Bärte Europas
Bildgalerie
Bartträger-EM
Elspe-Festival und Pyramiden von oben
Bildgalerie
Aus der Luft
Streetbob-Spektakel in Winterberg
Bildgalerie
Streetbob-WM