Zwei Flächenbrände im Gerstenfeld

Das Feld in Kalkar fing  Feuer
Das Feld in Kalkar fing Feuer
Foto: privat
Durch den wechselhaften Wind war die Situation anfangs brenzlig.

Brenzlig wurde die Situation für die Wehrleute des Löschzugs Kalkar und Löschgruppe Appeldorn. Am Samstag waren sie um 11.57 Uhr alarmiert worden. An der Bergstraße brannte ein Gerstenfeld. Durch den wechselhaften Wind war die Situation anfangs heikel, jedoch dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte mussten immer wieder das Feuer eindämmen und einen Strommast absichern. Auch einige Landwirte unterstützen die Feuerwehren, indem sie Schneisen in das Feld zogen, um ein weiteres Übergreifen des Feuers zu verhindern. Mit einem Trupp unter Atemschutz, einem Schnellangriff und zwei C-Strahl-Rohren war das Feuer nach etwa einer Stunde gelöscht. Insgesamt brannten circa 2000 Quadratmeter Gestenfeld ab. Als Ursache wird die Entzündung eines Staubgemisches in einer Erntemaschine vermutet.

Im Einsatz war unter Einsatzleitung von Helmut Hessel der Löschzug Kalkar Mitte und die Löschgruppe Appeldorn mit etwa 20 Feuerwehrmänner und Frauen. Die nachalarmierte Bundeswehrfeuerwehr aus Uedem konnte den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen. Aber gegen 16.30 Uhr brannte erneut ein weiterer Teil des Gerstenfeldes an der Bergstraße ab. Obwohl das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht war, fielen den Flammen weitere 500 Quadratmeter zum Opfer. Wie bereits bei dem vorausgegangenen Einsatz wird als Ursache die Entzündung eines Staubgemisches in einem Mähdrescher vermutet.

Im Einsatz war der LZ Kalkar Mitte unter der Einsatzleitung von Helmut Hessel mit 15 Feuerwehrmännern. Der Einsatz dauerte eine halbe Stunde. Foto: Feuerwehr

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