Zur Verlegung des Marktes
11.08.2009 | 18:39 Uhr 2009-08-11T18:39:00+0200Klaus Koenen aus Emmerich nimmt Stellung
Was tut sich die Verwaltung doch schwer, sich vom verlegten Freitagsmarkt zu verabschieden. Ihrer Zeitung vom 2. März war bei Anfang des Versuchs zu entnehmen, dass die Entscheidung noch vor den großen Ferien fallen sollte. Daraus ist nichts geworden, Gründe werden uns Marktleuten von der Verwaltung nie mitgeteilt. Ende Juni wurde zu einer Besprechung Mitte August eingeladen, diese jedoch eine Woche später schriftlich auf den 11. August verlegt. Jetzt, zwei Arbeitstage vor dem Termin, mündlich abzusagen und einen neuen Termin im September anzukündigen, ist verwunderlich. Der angegebene Grund „Ferien“ trifft bei einer so rechtzeitigen Einladung nicht ins Schwarze.
Dass wir Unterschriften auf dem Koekoeksplatz gesammelt haben, stimmt so nicht. Wir haben Stammkunden angesprochen und sie gefragt, ob sie bereit sind, uns mit einem Antrag an den Bürgermeister, den Markt in alter Pracht wiederherzustellen, zu unterstützen und an nur drei Markttagen haben bereits über 100 Kunden unserer Bitte entsprochen.
Um weitere Unstimmigkeiten mit der Verwaltung zu vermeiden, haben wir die Aktion sofort gestoppt, obwohl nicht einsichtig ist, dass man keine Sondernutzungsgenehmigung benötigte um 10.000 Werbezettel zu verteilen, jetzt aber auf einmal für unsere Aktion wohl.
In Ihrem Artikel werden wir als kämpferisch bezeichnet, ich würde es eher wehrhaft nennen, ich verliere mit jedem Tag, den wir weiter auf dem Koekoeksplatz stehen müssen, eine Menge Geld. Sollte der Versuch nicht umgehend beendet werden, kann ich besser einen meiner fest eingestellten Fahrer entlassen und meine Blumen selbst fahren, aber ob das in der momentanen Rezession wünschenswert ist, ich wage es zu bezweifeln. Ausdrücklich möchte ich noch betonen, dass jede Konfrontation mit weisungsgebundenen Vertretern des Ordnungsamtes bitte nicht als persönlicher Angriff zu sehen ist.
Wir, und da spreche ich sicherlich auch für die Firmen Ophey und Boldt, versuchen trotz der schwierigen Lage in Kleve unser Geschäft weiter rentabel zu führen und müssen dabei unseren Standpunkt ab und zu recht resolut vertreten.
11:54
Herr Koenen hat recht.
Warum sollen nicht einige Marktstände wie früher in der Kavariner Staße stehen?