Zum letzten Mal ins alte Freibad

Das Freizeitbad Sternbuschbad geht in dieser Form in die letzte Saison, denn 2016/17 wird umgebaut.
Das Freizeitbad Sternbuschbad geht in dieser Form in die letzte Saison, denn 2016/17 wird umgebaut.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Der Badespaß im Sternbusch geht am 3. Mai in die vorerst letzte Runde. 2016/2017 steht der Umbau zum Sternbusch-Bad auf dem Programm. Neueröffnung 2018

Kleve..  Nur noch elf Tage bis zum vorläufig letzten Startschuss in die Freibadsaison im Sternbusch: Am 3. Mai wird klassischerweise wieder Bürgermeister Theo Brauer als erster um 10 Uhr ins beheizte (24 Grad) Nass hinein rutschen – auf der 18 Meter langen Superwellenrutsche. Dann können sich alle Wasserratten aus dem Kleverland auf unbeschwerten Wasserspaß freuen. Allerdings in dieser Form auch zum letzten Mal, denn 2016 und 2017 öffnen sich hier die Tore für die Schwimmer nicht. Dann steht der große Umbau auf dem Programm (die NRZ berichtete).

Sanierungsbedürftig

Zum Hintergrund: Da sowohl das Freibad im Sternbusch als auch das Hallenbad in Kleve stark sanierungsbedürftig sind, hat der Rat einen entsprechenden Neubau bereits 2012 beschlossen. Beides auf dem Gelände des jetzigen Freizeitbads Sternbusch. Das Hallenbad soll dort bei den Umkleideräumen entstehen. Das Freibad wird es weiter geben, aber in veränderter Form und modernisiert: Geplant sind bislang kleinere Außenbecken, Edelstahl statt Kacheln – das soll Sanierungskosten deutlich senken. Innen waren bislang drei Becken (zwei größere und ein Kinderbecken) angedacht.

Zum Stand der geschätzt 15 Mio Euro teuren Planungen wollte Dipl. Ing. Jürgen Kahl von den Stadtwerken nichts Neues verraten. Schließlich ginge es jetzt noch um eine ganze Saison im alten Freizeitbad Sternbusch. Und dafür hat das Team der Stadtwerke Kleve die üblichen Vorbereitungen getroffen. Es wurde gereinigt, geschrubbt, gefliest, geprüft, saniert und vor allen Dingen auch die Technik auf Vordermann gebracht. „So wie es nötig war. Aber auch nicht viel mehr, denn im nächsten Jahr wird ja alles abgerissen“, so Kahl. Deswegen gibt’s keine neuen Attraktionen, aber Altbewährtes präsentiert sich fit für die Saison. Und Schwimmbegeisterte können sich dann ab dem 3. Mai auf 2750 Quadratmeter Wasserfläche in fünf Becken freuen, auf die mediterrane Oase, die Wärmehalle mit Schwimmkanal und die Sprunganlage. Dort sind allerdings wieder die hohen Bretter (7,5 und 10 Meter Turm) gesperrt. „Aus Sicherheitsgründen“, so Kahl. Es ist in diesem Jahr bereits die dritte Saison, dass nur noch 1m, 3m und 5m Sprunghöhen geöffnet sind.

Wer lieber die Sonne an Land genießt, der kann sich auf den Liegewiesen entspannen, die es auch nach dem Umbau noch geben wird. Beach-Volleyballfelder, Tischtennisplatten, Kinderspiel- und Matschplätze lassen ebenfalls keine Langeweile aufkommen. Ob die letzte Saison im alten Freizeitbad Sternbusch lukrativ wird, hängt einzig vom Wetter ab. Während das Jahr 2014 recht durchwachsen war, verspricht es zumindest momentan mehr.

Die gute Nachricht zum Schluss: Die Eintrittspreise bleiben unverändert: Tageskarte Erwachsene: 3 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familien 7 Euro. Mehrfachkarten verlieren ihre Gültigkeit zum Ende der jetzigen Saison.