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Zirkus Charles Knie in Kleve

19.04.2010 | 16:40 Uhr
Zirkus Charles Knie in Kleve

Kleve. Vom 15. bis zum 18. Mai gastiert das Großunternehmen Zirkus Charles Knie mit buntem Programm und vielen Tieren am Spoykanal in der Schwanenstadt. Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak präsentiert ein kurzweiliges Programm.

Wer ein Großunternehmen mit Mitarbeitern aus 13 Nationen führt, täglich u.a. 60 Kilo Futterfleisch, sechs Kilo Fisch, 300 Kilo Heu und 200 Kilo Stroh an 105 Tiere verfüttert, einen Fuhrpark von 114 Fahrzeugen dirigiert, ein eigenes Live-Orchester und eine eigenes Ballett besitzt, der muss ein erfahrener und erfolgreicher Unternehmer sein. Genau das ist Sascha Melnjak, auch wenn’s nicht auffällt. Denn er ist sehr jung, gerade 35 Jahre alt. Beruf: Zirkusdirektor. Unternehmensname: Zirkus Charles Knie. Zu besichtigen und zu bestaunen vom 15. bis zum 18. Mai auf dem Kirmesplatz am Spoykanal Kleve.

Unter dem Motto „Eine Reise um den Globus in 150 Minuten“ vereint der Zirkus alle traditionellen Elemente von der Pferdedressur über die Raubtiernummer bis hin zu Clows und spektakulärer Artistik in einem modernen Show-Programm. Inklusive Live-Orchester und eigenem Showballett. Für Sensationen sorgen u.a. die junge Mona mit ihren zwei Seelöwen, Dany und Denisa mit einem klassischen „Pas de deux“ zu Pferd, Alexandra Lacey mit seiner gemischten Raubtiernummer und Marek Jama mit seiner exotischen Herde.

Natürlich gibt’s auch jede Menge atemberaubende Artistik und herrliche Komik zu sehen. Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak weiß, wie man Zirkus macht, der begeistert: „Ich mache Zirkus so, wie ich es mir als Zuschauer immer gewünscht habe.“ Ein Konzept, das offensichtlich Erfolg hat. Melnjak hat den Zirkus Charles Knie nach der Komplettübernahme vom Schweizer Zirkusspross runderneuert.

Knie selbst lebt mittlerweile in Australien und züchtet dort Tiere. Apropos Tiere: Auch Melnjak setzt auf Artenvielfalt und artgerechte Tierhaltung im rollenden Zoo. Er weiß um die Vorbehalte gegen Zirkustiere und ist deshalb ein Befürworter von Kotrollen. „Wir werden bei allen 50 Gastspielehn im Jahr rund 46 Mal von den örtlichen Veterinären kontrolliert. Das kostet Zeit, die die Zirkusleute im Knie gerne investieren. Direktor Melnjak sieht den Zoo im Zirkus als „Arche Noah“. Mit ein Grund, warum 2009 sechs süße Löwenbabies dort das Licht der Welt erblickten.

Tickets kosten zwischen zehn und 28 Euro und sie sind ab sofort unter der Hotline 0171/9462456 im Vorverkauf zu bekommen.

Weitere Infos gibt’s auch im Netz: www.zirkus-charles-knie.de.

Anke Gellert-Helpenstein

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Kommentare
22.04.2010
15:49
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Tierlobbyist | #8

Hallo Didi, Sie sind doch der Schweinebraten-und Steak-Liebhaber von gestern? Leider wurde meine Antwort gelöscht. Ich empfehle Ihnen wärmstens:
www.youtube.com/watch?v=HNY1Xt-Y-o
Hagen Rether beschreibt perfekt den übermäßigen Konsum toter Tiere! Ich hoffe, daß vielen das Fleisch im Halse stecken bleibt!

21.04.2010
14:15
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Antonietta | #7

Tiere gehören nicht in den Zirkus, sondern in die freie Wildbahn. Der Lebensraum Zirkus ist für die Tiere viel zu klein. Großkatzen z.B. stoßen nach einigen Schritten an Gitterstäbe, zwischen denen sie stundenlang verzweifelt hin und her streichen. Bären wiederum, eine von Natur aus sehr neugierige Art, leiden vor allem unter der Monotonie des Zirkusalltags. Und an Perversion grenzt die Haltung von Seelöwen: Tiere, die in freier Wildbahn bis zu 100m tief tauchen, müssen ihr Leben in umgebauten LKWs fristen. Hinzu kommt bei allen Tieren der krank machende Streß durch die ständigen Transporte und Auftritte vor klatschendem und johlendem Publikum. Deswegen sollte man in Zirkusse gehen, in denen nur Menschen auftreten, wie den Chinesischen Zirkus, Cirque du Soleil oder Flic Flac.

20.04.2010
17:44
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Bindu | #6

Schon die asoziale, schrill-laute Musik in so einer Zirkusvorstellung muß für die Tiere ein Grauen sein! Solche Tiere wie Nashörner, Elefanten etc. lieben nur Ruhe! Oder gibt es in der freien Natur etwa irgendwelche Lautsprecher mit Klimpermusik?

20.04.2010
10:32
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Didi | #5

Lieber Bindu,

auch wenn Ihr Standartsatz überall steht, wo es um Tiere im Circus geht, spricht daraus doch nur Unwissenheit, Fehlinformation und Ignoranz. Würden Sie sich einmal die Mühe machen, nicht nur auswendig gelernte Hetzparolen zu verbreiten, sondern sich objektiv zu informieren, dann wüssten Sie inzwischen, dass nicht einmal der von Tierrechtsfanatikern angeprangerte Transport der Tiere schädlich für diese ist und dass der Transport auch keinerlei Stress bedeutet.

Alle Tiere sind im Circus geboren, es gibt inzwischen so gut wie keine Wildfänge mehr. Dadurch sind die Tiere ihre Transportwagen nicht nur als gemütlichen Stall gewohnt, sondern vom ersten Tag ihres Lebens an den Transport gewöhnt. In den Transportwagen geht es weder eng zu, noch unbequem für die Tiere.
Spezialböden, Einstreu und Futter sorgen für das Wohlbefinden auf den gewöhnlicherweise kurzen Transporten. Die meisten Tiere verschlafen die Fahrt von einem Platz zum nächsten. Falsch ist auch die Behauptung, dass die Tiere sehr viel Zeit in den Wagen auf dem Transport verbringen, da an jedem neuen Gastspielort als Erstes die Freigehege aufgebaut werden. Das sogar an Gastspielplätzen, an denen der Circus nur zwei Tage gastiert. Transporte sind nur sehr selten länger als 100 Kilometer. wer also behauptet, die Tiere seien die meiste Zeit im Käfig oder Wagen eingesperrt, verbreitet ganz einfach nur die Unwahrheit.

19.04.2010
21:31
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Reinhard629 | #4

Über den Standartsatz von Bindu über Tierhaltung im Zirkus Charles kann ich mich nur wundern. Artgerechte Tierhaltung ist im Circus sehr wohl möglich.
Jeder kann sich die vorbildliche Tierhaltung dort ansehen und dann selbst urteilen. Die sogenannten Tierrechtler sind gegen jede Tierhaltung in Menschenhand. Der Zirkus ist nur der Anfang. Sollten Verbote beim Zirkus kommen so ist dies erst der Anfang. Danach werden Zootiere und schließlich auch der Dackel von Oma verboten. Wollen wir das ?? Kaum.
Stoppt den Anfängen. Tierschutz ja, aber nicht ala Peta und Co.

19.04.2010
20:59
Zirkus Charles Knie in Kleve
von circusfreund | #3

Herr Bindu schreibt seinen Standardsatz unter jeden Presseartikel dieser Art. Das kennen wir mittlerweile schon! Der breiten Masse sind solche Aussagen eines Unwissenden jedoch egal. Charles Knie ist in der Tat vorbildlich in puncto Tierhaltung. Jeder kann sich hiervon eindrucksvoll überzeugen.

19.04.2010
20:45
Zirkus Charles Knie in Kleve
von lotuswwf | #2

Bevor man so einen scheiß schreibt sollte man sich erst mal kundig machen. CHARLES KNIE ist hierfür das Parade-Beispiel!!!!

19.04.2010
17:11
Zirkus Charles Knie in Kleve
von Bindu | #1

Artgerechte Tierhaltung in einem rollenden Zirkus ist absolut unmöglich!!! Das bedeutet für die Tiere Stress pur und gehört verboten!

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