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Zahl der geförderten Wohnungsbauten ging deutlich zurück

21.01.2015 | 00:10 Uhr

Kreis Kleve. Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Da sich nicht alle Menschen aus eigener Kraft ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern können, hilft der Staat auf vielfältige Weise. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen beispielsweise den Bau oder den Erwerb von Eigenheimen oder Mietwohnungen. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 210 Wohneinheiten mit insgesamt 17 Millionen Euro gefördert. Dies teilt jetzt der Kreis Kleve mit.

Das mit den Wohnungsbaufördermitteln verbundene Investitionsvolumen im Kreis Kleve liegt bei etwa 30 Millionen Euro. „Davon profitiert insbesondere die Bauwirtschaft im Kreis Kleve“, blickt Landrat Wolfgang Spreen zufrieden auf die vergangenen Monate zurück. „Damit trägt die Wohnungsbauförderung des Kreises Kleve Jahr für Jahr dazu bei, wichtige Arbeitsplätze in diesem Bereich zu sichern.“

Rückgang um 37 Prozent

Beim selbst genutzten Wohneigentum hat sich die Zahl der geförderten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahr um etwa 37 Prozent auf 17 Einheiten verringert. Das Fördervolumen betrug hier 1,2 Millionen Euro (minus 42 Prozent). Diese Entwicklung resultiert aus dem weiterhin historischen Zins-Tief am Kapitalmarkt, das potenzielle Antragsteller offensichtlich veranlasst, auf eine Förderung mit öffentlichen Mitteln zu verzichten.

Nachdem im Jahr 2013 die Nachfrage im Bereich des Mietwohnungsbaus deutlich angestiegen war, sind die Antragszahlen für 2014 zwar rückläufig, liegen aber immer noch deutlich höher als in den Vorjahren. Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen stellte dem Kreis Kleve für den Bereich „Mietwohnungsbau“ im Jahr 2014 zunächst ein Förderkontingent in Höhe von 5,9 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus beantragte der Kreis Kleve für 15 Mietobjekte zusätzliche Fördermittel in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro, die das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Fördermittel-Umverteilung zur Verfügung stellte. Somit konnten im Jahr 2014 für 107 Mietwohnungen Förderzusagen in Höhe von gut 11,4 Millionen Euro erteilt werden.

Der Kreis Kleve profitierte hierbei von der zurückhaltenden Fördernachfrage in weiten Teilen des Landes. Erstmals wurden im Jahr 2014 nach den im Vorjahr eingeführten Studentenwohnheimbestimmungen 85 Wohnheimplätze für Studierende mit einem Gesamtfördervolumen von gut 4,4 Millionen Euro gefördert.

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Zahl der geförderten Wohnungsbauten ging deutlich zurück
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