Wie verbessert man Gottesdienste?

Goch..  Auch wenn die evangelische Kirche durch ihr sozial-karitatives Engagement in der Gesellschaft unzweifelhaft Anerkennung genießt, so nehmen viele Kirchenmitglieder den sonntäglichen Gottesdienst kaum noch in Anspruch. Während der Kreissynode der evangelischen Kirche gab Dr. Frank Peters, Leiter der Arbeitsstelle für Gottesdienst und Kirchenmusik in Wuppertal, Hilfestellungen und bot Anhaltspunkte für eine Verbesserung der Gottesdienste.

Zunächst sollten Prediger selbst überzeugt von dem sein, worüber sie – am besten mit Leidenschaft – predigen. „Glaubwürdigkeit und persönliche Ansprache“ lauteten Schwerpunkte bei den Ergebnissen der Arbeitsgruppen.

Die Absprachen zur Personalplanung wird die Synode abschließend im Herbst entscheiden. Die Frage lautet dann, in welchem Umfang sich Kirchenkreis und Gemeinden personelle Entscheidungen mitteilen. Die Mitteilung sämtlicher Veränderungen, auch die der geringfügig Beschäftigten unter 50 Prozent Stellenumfang, würde tatsächlich alle Berufsgruppen im Blick behalten. Andererseits würde dies eine große Kommunikationsleistung aller Beteiligten bedeuten.

Die Absprachen untereinander und die Beteiligung des Kreissynodalvorstands sollen den Personalmix von Pfarrdienst und anderen Berufsgruppen auf Kirchenkreisebene sicherstellen. Die Synode diskutierte zudem die gewünschte engere Anbindung an die Diakonie. Der Vorschlag, die Mitgliederversammlung nur durch synodale Delegierte der Kirchengemeinden zu besetzen, bekam keine Mehrheit. Der Geschäftsführer legt der Synode von nun an einmal jährlich einen Bericht vor.