Wie die Profis
30.11.2009 | 19:00 Uhr 2009-11-30T19:00:41+0100
Kleve. „Wie schwer ist eigentlich eine Kamera?”, wollen die Schüler der Klasse 4b wissen. Ein Glück, dass der Fachmann dafür, NRZ-Fotograf Johannes Kruck, im Klassenzimmer der Willibrodschule steht. „Hier halt doch mal selbst” , sagt er und hält einer Schülerin seine Kamera hin.
„Ganz schön schwer”, teilt sie den anderen mit. Kein Wunder, so eine Kamera wiegt gut und gerne sechs Kilo. Noch mehr Fragen rund ums Thema „Zeitung” beantwortete den Kleinen NRZ-Volontärin Sarah Eul, die gestern die Willibrordschule Kellen besuchte. Die Grundschule nimmt mit seinen vierten Klassen an dem ZeusKids-Projekt teil. Seit über einer Woche lesen sie regelmäßig die NRZ – kein Wunder also, dass sich da eine Menge Fragen anhäufen.
Doch bevor die Nachwuchsreporter ihr kleines Interview starten durften, hatte der Besuch selbst erst einmal ein paar Fragen an die Schüler. Zum Beispiel, wie das große Bild auf Seite 1 heißt („Aufmacherfoto”) oder aus wie vielen „Büchern” – also Teilen – die NRZ täglich besteht? (Es sind vier).
Wie entsteht die Zeitung?
Wie die Profis beantwortete die Klasse die Fragen. Kein Wunder: Schon in der vergangenen Woche hatten die Schüler mit ihrer Lehrerin Ina Prautzsch das ZeusKids-Arbeitsbuch durchgearbeitet. Zur Belohnung musste die Reporterin dann selbst aus dem „Nähkästchen” plaudern und verraten, wie eigentlich so eine Zeitung den Tag über entsteht.
Gleiches war dann auch Thema in der Parallelklasse, der 4b von Nicole Artz. Am liebsten befassen sie sich mit der Kinderseite der NRZ. Aber auch der Sportteil wird jeden Morgen gern gelesen. „Und das ganz umsonst”, wie Daniel feststellt. Über 700 Euro hätte die Schule, wenn man beide ZeusKids-Klassen zusammenrechnet, so gespart. Im Matheunterricht haben die Schüler die Summe errechnet. Eben auch ein Weg, wie Zeitung Schule machen kann.
„Denken sich Journalisten denn auch manchmal Nachrichten aus?”, will Hanna wissen. Nein, tun sie nicht. Und wie man dann eine ganze Zeitung jeden Tag gefüllt bekommt, wissen die ZeusKids auch schon. „Es gibt Agenturen, die sie mit Informationen versorgen”, so Christopher. Genau.
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