Wenigstens ein Geldautomat für Kessel

Goch-Kessel..  Die Auswirkungen einer Schließung der Volksbank-Filiale in Goch-Kessel will Bürgermeisterkandidatin Bettina Trenckmann (SPD) mildern. Die Basisversorgung der Menschen in Kessel mit Geld müsse gesichert sein, sagt sie. So wünschten sich die meisten der Kessler Bürger/innen den Erhalt ihres Service-Geldautomaten, wie sie auch mit ihren Unterschriften auf den ausliegenden Listen seit einigen Tagen deutlich machen. Bettina Trenckmann hat bereits Gespräche geführt, wo möglicherweise ein Geldautomat installiert werden könnte, wenn der alte Standort wegen des Verkaufs des Gebäudes der Volksbank nicht erhalten bleiben könne. „Hier zeichnen sich durchaus Lösungen ab“, meldet die SPD.

Auch der Vorstand der Volksbank an der Niers „scheint inzwischen eingesehen zu haben, dass der vorgeschlagene radikale Kahlschlag nicht durchsetzbar ist“ und stelle sich der Kommunikation mit den Volksbankkunden und den Mitgliedern. Sie suche Kompromisse, um die Schließungen „sozialverträglich zu begleiten“. Der Ersatz aller vor der Schließung stehenden Filialen durch Automaten mache 0,67 Prozent der Volksbank-Sachkosten aus. Anfang Juni soll eine Entscheidung von der Volksbank getroffen werden.

Bettina Trenckmann setzt darauf, dass sich auch die Gocher Politik einmischt: „Anders als der Gocher Bürgermeister Otto sehen das offensichtlich auch die Bürgermeister im Südkreis.“ Dessen Kollege Stiebi in Kevelaer und Janssen in Geldern verhandelten mit den Vertretern aus der Politik und der Volksbank alternative Lösungsmodelle. „Das wünschen wir uns auch von unseren politischen Vertretern im Gocher Rat.“

Sie fordert den Gocher Rat auf, in der nächsten Sitzung eine solche Resolution zu verabschieden.