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Weber tritt noch einmal an

24.01.2015 | 00:11 Uhr

Uedem. Rainer Weber soll erneut der Bürgermeisterkandidat für die CDU in Uedem werden. Gestern wurde er von Vorstand und ­Fraktion vorgestellt, am 2. März soll er von einer Mitglieder­versammlung der Christdemo­kraten gewählt werden. „Aufgrund der guten Zusammenarbeit und der guten Erfolge der vergangenen Jahren ist für uns ganz klar, dass wir diese Arbeit mit Rainer Weber ­fortsetzen wollen“, sagte der ­Parteivorsitzende Michael Lehmann.

Rainer Weber wird in diesem Jahr 52 Jahre alt und gibt an, „viel Spaß“ an seiner Arbeit zu haben: „Das ist ein Traumjob.“ Weber betonte, dass es in Uedem eine große Zustimmung für den allgemeinen politischen Kurs gebe. 92 bis 95 Prozent der Ratsentscheidungen werden einstimmig getroffen, so Weber. „Dann kann man nicht alles falsch gemacht haben.“

Die Finanzen in der Gemeinde seien in Ordnung. Die Gewerbesteuerhebesätze könne man nach wie vor deutlich unter dem Landesschnitt halten. In seiner Amtszeit seien die Gewerbesteuereinnahmen von 2,1 Millionen auf zwischenzeitlich 4,8 Millionen Euro gestiegen. „Wir haben in acht Jahren 500 neue Arbeitsplätze geschaffen“, sagt Weber stolz.

Einen Sanierungsstau gebe es in Uedem nicht. Durch eine kontinuierliche Investition in die gemeindliche Infrastruktur habe man gute Straßen und Gebäude. In den vergangenen fünf Jahren habe man zwei Millionen Euro allein in Wirtschaftswege investiert: „Schauen Sie sich um: Wir haben die besten Wirtschaftswege im Kreis Kleve“, so Weber.

Herausforderung Finanzen

Dass er zwischenzeitlich hinter vorgehaltener Hand auch als ­Bürgermeisterkandidat in Goch gehandelt wurde, ehrt Weber: „Das war ein Gerücht, aber auch nur ein Gerücht. Ich bin Uedemer und werde das auch bleiben. Ich kann mir keinen schöneren Arbeitsplatz vorstellen.“ Und wenn man als Bürgermeisterkandidat in einer größeren Stadt gehandelt werde, sei das doch auch ein schöner Vertrauensbeweis, so Weber.

Die größte Herausforderung sieht er bei den Finanzen. Aktuell komme die Gemeinde noch ohne Kassenkredite aus und die Liquiditätsreserve betrage drei Millionen Euro. Allerdings werde sich dies bald ändern und ins Minus gehen. Weber erinnerte daran, dass die Gemeinde für die Kosten der Asylbewerber aufkommen müssen, das Thema Inklusion zu stemmen habe und auch investieren wolle. „Die Kosten laufen jetzt extrem hoch“, so Weber. Die Gemeinde werde von Bund und Land bei vielen Aufgaben nicht auskömmlich finanziert.

Spannend werde auch der Monat Mai. Dann wird die Gustav-Adolf-Straße saniert und für sechs Monate voll gesperrt. Der Verkehr müsse dann umgeleitet werden: „Wenn diese Straße dicht ist, werden wir in Uedem einen Verkehrskollaps erleben.“

Andreas

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Weber tritt noch einmal an
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2015-01-24 00:11
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