Vorgestellte Notfalldienste seien unzumutbar

Kreis Kleve..  Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) kündigt, nach Auffassung der Klever Kreisverwaltung, eine ernsthafte Verschlechterung der Situation der ärztlichen Notfalldienste an. Wurde zunächst öffentlich darüber nachgedacht, fast die Hälfte der 84 Notdienstpraxen im Mitgliedsbereich der KVNO zu schließen, plant die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein nun eine Zentralisierung der Notdienste der Hals-, Nasen- und Ohrenärzte sowie der Augenärzte für die Städte Krefeld und Mönchengladbach sowie der Kreise Kleve und Viersen in Krefeld an. Beide Vorhaben würden für die Bürger im Kreisgebiet zu unzumutbaren Distanzen zum Notdienst führen, betont Landrat Wolfgang Spreen.

Er bat den Vorstandsvorsitzenden der KV darum, patientenfreundliche Lösungen zu prüfen. Spreen: „Die in der Diskussion befindlichen Neuregelungen der Notdienstversorgung würden unsere vielfältigen Bemühungen um eine Verbesserung der Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig konterkarieren. Deshalb sollten diese Entscheidungen [...] erneut geprüft und beraten werden.“

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE