Vom Niederrhein in die Welt
30.06.2010 | 18:59 Uhr 2010-06-30T18:59:00+0200
Beim Internationalen Tag der Hochschule Rhein-Waal in Kleve ging es um die richtige Wahl für einen Auslandsaufenthalt - Unis und Unternehmen stellten sich den Studenten vor.
Die Hochschule Rhein-Waal (HWR) ist um Internationalität bemüht. Mehr noch: „Wir wollen nicht nur eine internationale Einrichtung sein, wir sind eine“, unterstreicht Gerhard Heusipp, persönlicher Referent der Präsidentin der Hochschule Marie-Luise Klotz. Und so war der gestrige „Internationale Tag“ auf dem Campus in Kleve fast eine Selbstverständlichkeit.
Aber auch nur fast. Denn die Kooperationen der Niederrheiner mit anderen Hochschulen und Universitäten, etwa in China, Frankreich und Russland oder nun auch der Türkei, müssen mit Leben gefüllt werde. Das heißt: Die Studenten sollen ins Ausland. „In unserer globalisierten Wirtschaft sind internationale Erfahrungen ein Muss“, sagt Heusipp. Diese Aussage bestätigten die Referenten der Firmen aus dem Kreis Kleve, die den Studenten von ihren Aktivitäten auf den internationalen Märkten berichteten. Die Referenten der beiden Klever Unternehmen, MSK Verpackungssysteme und Spectro Analytical Instruments, hatten ihre Vorträge jeweils mit „Internationalität und Wirtschaft“ überschrieben.
Einmalige Chance
Studieren im Ausland
Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD), 1925 gegründet, ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Mit der Kampagne „go out! studieren weltweit“ will der Verein, der unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird, junge Stundenten motivieren, Erfahrung im Ausland zu sammeln. Infos zu Stipendien und andere Tipps unter: http://www.go-out.de title="www.go-out.de">www.go-out.de niko
Ihre Visitenkarte in Form von Kurzvorträgen legten bei den Studenten der HWR die Partner-Unis ab. Wen das überzeugte, der konnte sich draußen auf dem Campus gleich von Mitarbeitern des DAAD (siehe Infobox) über Fördermöglichkeiten und Visa-Regularien informieren.
Julia Brakhane, Marianne Gras und Peter Sadkowski zieht es auch ins Ausland. allerdings wollen die drei HWR-Studenten des Fachbereichs Health in Kleve statt in den Hörsaal lieber ein Praktikum bei einem Unternehmen im Ausland machen, auch das ist an der HWR möglich. Schweiz, USA und England sind ihre Favoritenländer. Aber egal welches Land es schließlich wird, die 20-jährige Marianne Gras ist sicher: „Die Chance, für so eine lange Zeit ins Ausland zu gehen und Erfahrungen zu sammeln, hat man nur einmal im Leben.“
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