Vielleicht kommt Clement ja wieder
02.12.2008 | 00:30 Uhr 2008-12-02T00:30:00+0100Wenn die Fenster in der St. Nicolai-Sakramentskapelle in Kalkar eingebaut sind, fehlen noch weitere sieben. Kapellenwache gesucht.
KALKAR. „Vielleicht kommt ja Wolfgang Clement am Wochenende zur Einweihung der beiden nächsten Fenster”, sagte gestern Heilig-Geist-Pfarrer Benedikt Elshoff. Der sich wie Karl-Ludwig van Dornick vom Förderverein immer noch sehr über das überregionale Engagement von Leuten wie Ex-Ministerpräsident Wolfgang Clement freut. Doch für die beiden Fenster der Sakramentskapelle hatte ein anderer schon vor Jahren gesammelt, nämlich Pfarrer Norbert Hofacker. „Das war ein wenig in Vergessenheit geraten”, fand Elshoff.
Am Sonntag wird jedenfalls auch der Künstler Karl Martin Hartmann aus Wiesbaden zugegen sein, wenn St. Nicolai feiert. Übrigens auch die Wieder-Eröffnung der Sakramentskapelle. Die hatte Feuchtigkeitsschäden, musste außerdem neu gestrichen werden und hat im Zuge der Renovierung auch eine neue Bestuhlung erhalten. Aber nicht nur baulich wurde einiges getan. So ziert jetzt auch – etwa neben der Goldenen Madonna aus dem 15. Jahrhundert – eine griechische Heilig-Geist-Ikone aus dem 17. Jahrhundert die Kapelle. „Hier entsteht eben auch neue Kunst”, begrüßte Elshoff die Entwicklung.
Neu ist übrigens auch der Internet-Auftritt der Katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist in Kalkar (www.heilig-geist-kalkar.de). „Die bisherige Seite, übrigens auch die erste unserer Pfarrgemeinde, war zehn Jahre alt”, so der Geistliche. Der sich darüber freut, dass sich jetzt alle kirchlichen Gruppen dort wiederfinden. „Und immer alles selbst aktualisieren können und sollen, weil sie einen eigenen Zugangs-Code haben”, so Pfarrer Elshoff.
Auf der Internetseite können sich Besucher über die neuen Fenster der St. Nicolai-Kirche informieren – sieben fehlen jetzt noch. „Das Projekt hat eine wahnsinnige Dimension”, geriet Karl-Ludwig van Dornick ins Schwärmen. Dass man dieses Projekt einmal schultern können würde, damit habe man nicht wirklich gerechnet.
Karl-Ludwig van Dornick: „Jetzt gehen wir davon aus, dass als nächstes das große Turmfenster 2009 oder 2010 eingebaut wird.” Darum kümmere sich der Förderverein. „Die gute Nachricht vor Weihnachten: Wir können das finanzieren”, sagte er. (rey)
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