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Viel Geld für neue Spielplätze

29.08.2008 | 18:09 Uhr

Alle 29 Spielplätze sollen bis Ostern in Ordnung sein. Grünes Licht für sogenannte Rasenreihengräber.

KALKAR. Bis Ostern sollen alle 29 Spielplätze auf Kalkarer Stadtgebiet renoviert sein. Das kündigte Bürgermeister Gerhard Fonck im Bauausschuss an. Zuvor hatte die Politik einstimmig beschlossen, für gut 34 000 Euro die zum Teil maroden und nicht mehr sicheren Spielplätze auf Vordermann zu bringen. „Nächste Woche geht's los”, kündigte Stadtoberbaurat Frank Sundermann an. Als besonders problematisch, heißt es in der Verwaltungsvorlage, wird etwa der Spielplatz an der Friedrich-Ebert-Straße in Wissel gesehen. Hier steht eine Lokomotive, die verrostet und scharfkantig ist. Die ehemalige Kiestransportbahn muss weg. Der schlechte Zustand der Spielgeräte war im Juni beim Check durch die von der Stadt beauftragte Dekra aufgefallen. Der Ausschuss sprach sich für eine neue Grabart aus: Bestattungen in sogenannten Rasenreihengräbern, die pflegeleichter und deshalb günstiger sind als klassische Bestattungen, werden künftig auf dem städtischen Friedhof angeboten, vereinzelt auch in den Ortschaften. Außerdem wird in Kalkar, und nur da, ein Aschestreufeld angelegt. Weil sich der Ausschuss für den preiswertesten von drei möglichen Standorten für die Reihengräber entschieden hat, wird so Geld frei für die Spielplatz-Sanierung. Nicht nur der Marktplatz, auch die Fläche vor dem Museum soll, wie berichtet, barrierefrei gestaltet werden. Fünf Architekten bzw. Ingenieure sollen nun in einem städtebaulichen Gutachterverfahren Vorschläge unterbreiten. Ergebnisse seien Anfang 2009 zu erwarten, so Sundermann. „Nicht jede Unebenheit ist gleich eine Katastrophe”, kommentierte Willibald Kunisch (Grüne) das Projekt. Er schlug vor, die Schäden zu beseitigen und sonst den Platz so wie er ist, zu erhalten. Der Ausschuss sah's anders. „Für den geplanten Flugplatz Bylerward liegt uns noch kein Antrag vor”, stellte Fonck auf Anfrage von Kunisch fest. Er habe für den Platz auch nicht schon im Vorfeld grünes Licht signalisiert, betonte Fonck. 

Wolfgang Remy

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