Versorgung mit Bargeld bleibt vor Ort

Goch..  Die Volksbank an der Niers wird an allen von Filialzusammenlegungen berührten Ortschaften weiterhin mit SB-Angeboten präsent sein. Diese sollen an attraktiven Standorten eingerichtet werden. Auf der Vertreter­ver­sammlung im Seepark Janssen (Geldern) wurde am Mittwoch das gesamte Maß­nah­men­paket „VobaZukunft gestalten“ den Mitgliedervertretern vorgestellt und erläutert. „Dies ist ein Weg, unseren Mitgliedern und Kunden, aber auch den Bewohnern in jeweiligen Orten die Bargeldversorgung zu erhalten“, sagte Vorstandsmitglied Johannes Janhsen. Nun hätten es die Menschen vor Ort selbst in der Hand, dass dieser Service auch auf Dauer bleibe.

Die zahlreichen Gespräche und Diskussionen, das gezeigte Engagement für die Infrastruktur des eigenen Wohnortes sowie die Aussicht auf attraktive Standorte für die Geldausgabeautomaten: All das würde die Volksbank jetzt zuversichtlich stimmen, dass ihr Service künftig so in Anspruch genommen wird, dass er sich rechne. Und Janhsen ging noch einen Schritt weiter: „Es wäre gut, wenn diejenigen, die von unserer Volksbank verlangt haben, dass sie vor Ort bleiben soll, die aber selber gar kein aktiver Kunde sind, jetzt endlich zur einzigen Bank vor Ort wechseln würden.“ Insbesondere die Politik sah er in der Pflicht, ihren Beitrag zur infrastrukturellen Verbesserung zu leisten – zum Beispiel bei der Standortsuche für das SB-Angebot.

„Das Jahresergebnis mit einer guten Ertragslage sowie einer nachhaltigen Ausweitung des Kundengeschäftsvolumens belegt die gute Entwicklung unserer Bank“, fasste Janhsen in seinem Jahresbericht die Entwicklung der Volksbank an der Niers im Geschäftsjahr 2014 zusammen. Jetzt gehe es darum, diesen Erfolgsweg weiterzugehen.

Die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Küppers geleitete Vertreterversammlung entlastete die Gremien und beschloss die vorgeschlagene Dividende von sechs Prozent. Wiedergewählt wurden Birgit Lange und Dr. Andreas Bons in den Aufsichtsrat der Bank. Die Bilanzsumme der Volksbank an der Niers ist um vier Prozent auf nahezu 2,2 Milliarden Euro angewachsen. Die Volksbank betreut ein Kundengesamtvermögen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro und damit 107 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Kredite hat die Bank in Höhe von mehr als 1,4 Milliarden Euro ausgelegt – ein Plus von 4,8 Prozent.