SuS Kalkar sucht immer noch Vorsitzenden

Ludger Braam kämpft für den SuS Kalkar.
Ludger Braam kämpft für den SuS Kalkar.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Es gab viele Reaktionen und Hilfsbekundungen auf die NRZ-Berichterstattung.Aber ein Kandidat für den Vorstandsposten ist noch nicht in Aussicht

Kalkar..  Der Kalkarer Sportverein „SuS Kalkar“ sucht weiterhin einen Vorsitzenden. Nachdem die Mitgliederversammlung Anfang März keine Lösung für die personell schwierige Vorstandssituation gebracht hat, hofft der amtierende Vorstand in der nächsten Versammlung am Freitag, 17. April, auf die Bereitschaft von Vereinsmitgliedern zur Übernahme von Vorstandsaufgaben. Die Versammlung beginnt um 20 Uhr in der Gaststätte Bürgerstube an der Altkalkarer Straße.

„Seit der Versammlung am 6. März sind wir von verschiedenen Menschen angesprochen worden – sowohl von Vereinsmitgliedern, als auch von anderen Vereinen, Kalkarer Bürgern und aus der Politik.“ Seitdem, so Ludger Braam, Leiter der Leichtathletikabteilung, haben zahlreiche Gespräche stattgefunden. „Manches diente vor allem der Information über die Ursachen und Auswirkungen der aktuellen Situation, mache beschäftigen sich aber ernsthaft mit der Frage, ob sie mit der Übernahme von Aufgaben dem Traditionsverein mit seinen 500 Mitgliedern helfen können. Sehr erfreulich, dass einzelne Mitglieder bereits erklärt haben, mit zu arbeiten.“ Der amtierende Vorstand ist seinem Ziel damit ein Stückchen näher gekommen, durch die Verteilung von Aufgaben auf mehrere Schultern insbesondere den geschäftsführenden Vorstand zu entlasten.

Mitgliederversammlung am 17. April

Der Zuspruch, so Ludger Braam stellvertretende für den amtierenden Vorstand, bestärkt im Engagement für den Erhalt des Vereins. Auch von politischer Seite gibt es Rückenwind und Lob für die wichtige soziale Funktion gerade im Jugendbereich – aber: „Vorstände fallen nicht vom Himmel.“

Sollte es am 17. April nicht gelingen, einen funktionsfähigen Vorstand zu bilden, wird sich die Mitgliederversammlung vertieft mit den anderen Perspektiven, die Bestellung eines Notvorstandes, Fusion einzelner Abteilungen oder des Gesamtvereins mit anderen Vereinen aus dem Stadtgebiet bis hin zur Auflösung des Vereins, beschäftigen müssen. Den Wunsch, dass es nicht zum Untergang des Vereins kommt, verbinden die aktiven Sportler mit den ehrenamtlich Tätigen, aber so Ludger Braam: „Trotz aller Hilfsbekundungen, für die wir dankbar sind, haben wir Stand heute keinen neuen Vorstand zusammen - es gilt die verbleibende Zeit zu nutzen.“