St. Cyriakus erstrahlt in neuem Licht

Achim van Elst verlegt vor der Kirche ein neues Pflaster.
Achim van Elst verlegt vor der Kirche ein neues Pflaster.
Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Der Bau- und Umweltausschuss beschließt zahlreiche Neuerungen: St. Cyriakus erhält Außenbeleuchtung, Lärmschutzwand am Grafscherweg und neue Heizungen

Weeze..  Wird der Vorschlag des Bau- und Umweltausschusses angenommen, gehen bald im Herzen Weezes die Lichter an. Die katholische Kirche Sankt Cyriakus soll beleuchet werden. Aktuell wird der Bereich um die Kirche neu gestaltet. Als Teil dieser Neugestaltung brachte Guido Gleißner, Vorsitzender des Ausschusses, den Vorschlag ein, eine Außenbeleuchtung zu installieren. Probeweise ließ die Verwaltung zwei Strahler à 150 und 400 Watt an die vorhandenen Straßenlaternen anbringen und auf das Kirchenschiff und den Kirchturm ausrichten. Damit wird die Außenfassade angestrahlt. Die Strahler sorgen dafür, dass der Kirchtum auch von weitem zu sehen ist. Zurzeit sieht man nur dieZifferblätter aus der Ferne. „Mit der Beleuchtung wollen wir den Kirchturm mehr in den Fokus rücken“, sagt Bürgermeister Ulrich Francken. Auch der Ortskern werde dadurch zusätzlich betont.

Erster Eindruck der Beleuchtung

Nach der Sitzung schauten sich die Ausschussmitglieder in einer Begehung die Beleuchtung an. Auch der Kirchenvorstand und der Pfarreirat sollten die Gelegenheit haben die provisorischen Lichter in Augenschein zu nehmen. Der erste Eindruck war positiv. „Das Licht ist warm und gefällt mir gut. Wie die Beleuchtung letztendlich aussehen soll, daran muss noch gearbeitet werden. Die Ausrichtung der Strahler ist noch nicht ganz optimal. Wir brauchen ein Gesamtensemble, damit das Licht wirken kann“, sagte Klaus Martin Niesmann, Pfarrer der Gemeinde Sankt Cyriakus. Ein festes Konzept gäbe es noch nicht, so Bürgermeister Francken. Auf der nächsten Sitzung im März wird über den aktuellen Vorschlag mit zwei Strahlern diskutiert. Sollte dieser im Ausschuss Zustimmung finden, wird die Gemeinde in Eigenregie ein Konzept ausarbeiten und die Kosten kalkulieren.

Weitere Beschlüsse

Auch entschied sich der Ausschuss dazu, statt des geplanten Lärmschutzwalls im südlichen Teil des Bebauungsgebiets am Grafscherweg eine Lärmschutzwand zu bauen. Zwar ist diese teurer, doch sie bietet eine bessere Abschirmung und schafft mehr Platz für Wohnfläche. „Unser Ziel ist es preiswerten Baugrund zu schaffen“, so Bürgermeister Francken. Einstimmig beschlossen wurde auch, dass die Heizungsanlagen im Platzhaus und im Tennishaus auf Gas umgestellt werden. Die dort vorhandenen Öl-betriebenen Brenner sollen durch neue modernere Brenner ersetzt werden. Im Platzhaus soll die neue Anlage so gebaut werden, dass die dort vorhandene Solaranlage wieder vollständig in Betrieb genommen werden kann. Dadurch werde die Wärmeversorgung nachhaltiger, so der Francken.