SPD: Stadtpark für Radler freigeben
13.02.2012 | 18:21 Uhr 2012-02-13T18:21:00+0100
Goch. Schüler seien dort sicherer als auf Mühlen und Brückenstraße. Start für eine Offensive zur „fahrradfreundlichen Stadt“
Die Gocher SPD will sich das Thema Fahrradfahrer vornehmen. Am Bahnübergang Kalkarer Straße sei die Situation mit Autofahrern zu gefährlich – und Schüler müssten durch den Stadtpark radeln dürfen, statt über Brücken- und Mühlenstraße im Autoverkehr unterwegs zu sein: Mit zwei Anträgen geht die Fraktion in die nächste Ratssitzung am Donnerstag, 23. Februar. „Wir haben einige Ratsmitglieder, die selbst sehr viel Rad fahren“, sagt Fraktionsgeschäftsführer Willi Ratsak. „Wir haben Ideen gesammelt und werden in der Richtung einiges unternehmen.“ Fahrradfreundliche Stadt: „Das ist unsere Zielrichtung“ – mit realistischem Blick auf den städtischen Haushalt.
Schon jetzt führen viele Kinder zur Leni-Valk-Realschule und zur Gustav-Adolf-Hauptschule mit ihren Rädern durch den Stadtpark. „Bis jetzt illegal“, sagt Ratsak, der den Weg freigeben lassen möchte. Auf der Mühlenstraße, als erlaubter Weg zur Schule, gebe es nur teilweise einen Radweg – zu gefährlich, lautet das Urteil der SPD. „Im Stadtpark fahren auch die Bootsverleiher mit ihren breiten Autos. Da ist genug Platz für Fußgänger und Radfahrer“, sagt Ratsak.
Am Bahnübergang schlägt die SPD ein Warnzeichen für Autofahrer vor. Der im Schatten des Stellwerks liegende Kreuzungsbereich solle besser ausgeleuchtet und der Fahrradüberweg farblich markiert werden.
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