Schwimmende Forschungsstation
13.02.2009 | 00:05 Uhr 2009-02-13T00:05:00+0100Klever Architekten und Mitarbeiterin des Frauenhofer-Instituts stellten Bauausschuss das Vorhaben auf dem Baggerloch Birgelfeld vor.
KALKAR. Die Ausschuss-Mitglieder lauschten aufmerksam, als das Architektur–Büro Hülsmann & Thieme sowie eine Mitarbeiterin des Frauenhofer-Instituts gestern die „schwimmende Forschungsstation” vorstellte. Die soll möglichst bald auf dem Baggersee Birgelfeld im Einsatz sein.
Zur Erinnerung: Die Kiesfirma Maas-Roeloffs möchte weitere 50 Hektar auskiesen, muss aber, so sieht's der Vertrag mit der Stadt vor, ein städtebauliches Konzept für die Nachfolgenutzung vorlegen. Das passierte Anfang 2008.
Schwimmende, drehbare Häuser liegen am Seeufer, dahinter eine weitere Reihe an Land, aber alle mit Seeblick. Und alle sollen CO2-neutral mit Energie versorgt weden – über die Reflexion der Wasserfläche.
Ob das klappt und wie, das soll jetzt in den nächsten Jahren intensiv erforscht werden, und zwar mittels einer schwimmenden Forschungsstation.
Obwohl der See im Außenbereich liegt, habe der Kreis als zuständige Behörde Zustimmung für eine Genehmigung signalisiert, hieß es. Die Forschungsergebnisse sollen dann bei der Realisierung des Konzepts einfließen.
Photovoltaik, Wasserpumpen-Technik, Solar, und was außergewöhnlich ist, Lichtrefklexion der Wasseroberfläche über sogenannte integrale Fassaden sollen das umweltfreundliche Wohnen möglich machen. Das alles lässt sich Maas-Roeloffs einiges kosten
0mitdiskutieren