Schwerer Unfall mit zwei Toten in Bedburg-Hau

Das Auto wurde vollständig zerstört.
Das Auto wurde vollständig zerstört.
Foto: Feuerwehr Bedburg-Hau
Was wir bereits wissen
Auf der B 67 verlor ein Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto wurde gegen zwei Bäume geschleudert und überschlug sich.

Bedburg-Hau..  Die tragische Serie von Verkehrstoten im Kreis Kleve reist nicht ab: Für zwei Brüder aus Uedem, jeweils im Alter von 38 und 39 Jahren, kam gestern Nacht gegen 0.10 jede Hilfe zu spät, als sie Opfer eines schweren Unfalls auf Gocher Straße (B67) wurden. Damit gab es in diesem Jahr kreisweit bereits den 20. Verkehrstoten, was der Polizei Kleve durchaus Sorge bereitet. „Im ländlichen Bereich treffen wir leider häufiger auf das Problem, dass einige Straßen zum Rasen verleiten“, sagt Polizeisprecher Michael Ermers. „Die Unfallquoten liegen bei uns meist höher als in den Großstädten.“ Zur Unfallursache im aktuellen Fall könne er aber noch keine Angaben machen, die Ermittlungen dauern noch an.

Die tragische Serie von Verkehrstoten im Kreis Kleve reist nicht ab: Für zwei Brüder aus Uedem, jeweils im Alter von 38 und 39 Jahren, kam in der Nacht zu Dienstag gegen 0.10 jede Hilfe zu spät, als sie Opfer eines schweren Unfalls auf Gocher Straße (B67) wurden. Damit gab es in diesem Jahr kreisweit bereits den 20. Verkehrstoten, was der Polizei Kleve durchaus Sorge bereitet. „Im ländlichen Bereich treffen wir leider häufiger auf das Problem, dass einige Straßen zum Rasen verleiten“, sagt Polizeisprecher Michael Ermers. „Die Unfallquoten liegen bei uns meist höher als in den Großstädten.“ Zur Unfallursache im aktuellen Fall könne er aber noch keine Angaben machen, die Ermittlungen dauern noch an.

Was war geschehen? Die beiden Männer waren mit einem weißen Opel Astra bei dichten Nebelschwaden und entsprechend schlechten Sichtverhältnissen von Goch kommend in Richtung Kalkar auf der Gocher Straße unterwegs, als der 39-jährige Fahrer aus noch ungeklärter Ursache zwischen Straßen Heidkamp und Hauptstraße die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Auf der Fahrbahnseite prallte das Auto mit voller Wucht gegen zwei Bäume, überschlug sich und blieb in einem angrenzenden Feld auf dem Dach liegen. Die Männer wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt.

Vorbeifahrende Fahrer wurden schließlich auf Fahrzeugteile auf der Straße aufmerksam und bemerkten ein durchgehendes Hupen – „vermutlich, weil der Fahrer mit seinem Körper auf die Hupe drückte“, so Michael Ermers. Die Fahrer reagierten sofort und verständigten die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau sowie den Rettungsdienst des Kreises Kleve, die gegen 0.21 am Unfallort eintrafen. Rettungskräfte der Wehren aus Hasselt, Schneppenbaum, Louisendorf und Till befreiten die Männer aus dem völlig zerstörten Auto. Nach der Bergung der Unfallopfer richteten die Einsatzkräfte das Fahrzeug auf, um nach weiteren Opfern zu suchen. Ebenso wurde die nähere Umgebung abgesucht. Während der Bergung und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Strecke zwischen Kalkar und Goch und leitete den Verkehr um.

Im Einsatz waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Leitung der Gemeindebrandinspektoren Stefan Veldmeijer und Klaus Elsmann. Die Angehörigen der Brüder und auch die Ersthelfer wurden von Mitarbeitern des Opferschutzes der Polizei Kleve betreut. Ein Bereich auf den die Behörde großen Wert legt, wie Ermers betont: „Man darf nicht vergessen, dass die Ersthelfer als erste am Unfallort eingetroffen sind und dort traumatisierende Bilder sehen mussten. Sie benötigen ebenso seelische Unterstützung wie die Angehörigen auch.“ Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und das Fahrzeug sichergestellt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 1 500 Euro.